Medizin, Gesundheit

Neueste Forschungen zeigen, dass die menschliche Intelligenz von den inneren Verknüpfungen unseres Gehirns abhängt.
Durch Verifizierung eines zellbasierten Computermodells, das die Mechanik von Muskeln und Gewebe gegenüber Laborversuchen repliziert, trugen Forscher dazu bei, das Zeitalter der personalisierten Medizin einzuläuten.
Wie Städter zumeist wissen, bietet ein urbanes Umfeld sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Können nun Telomere Aufschluss darüber geben, wie Vögel auf diese Veränderungen reagieren?
„Pervasive Healthcare“ bezeichnet einen Ansatz, der die Entwicklung evidenzbasierter, präventiver Strategien zur Entlastung der Gesundheitssysteme zum Ziel hat. Eine verbesserte Zugänglichkeit zu persönlichen Überwachungsgeräten trägt dazu bei, diese Bemühungen in die Tat umzusetzen.
Der Nobelpreis für Chemie ging 2017 an drei Wissenschaftler für ihre langjährige Arbeit im Bereich der Kryo-Elektronenmikroskopie (Kryo-EM). Die Bildgebungsverfahren stellen im Bereich von atomaren Strukturen und der Biochemie einen bedeutenden Durchbruch dar.
Die Fortschritte bei den Techniken, mit denen die atomare Struktur von Zellen abgebildet werden kann, wurden im Jahr 2017 mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt. Die immer leistungsfähigeren Verfahren liefern Aufschluss über den Aufbau des menschlichen Körpers, und jetzt lässt uns diese fortschrittliche super-hochauflösende Mikroskopietechnik einige Aspekte der wechselseitigen Beziehung zwischen Genen und den Mechanismen erkennen, mit denen sie gesteuert werden.
Forscher haben bei Fitness-Trackern ernste, den Datenschutz betreffende Sicherheitslücken festgestellt, die die Vertrauenswürdigkeit der immer beliebteren tragbaren Geräte in Frage stellen.
Da die Alzheimer-Krankheit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Symptome einhergeht, die üblicherweise im Verhalten und den Handlungen der Patienten beobachtet werden, haben sich effektive und frühzeitige Behandlungsmöglichkeiten bislang als schwer definierbar erwiesen. Ein EU-finanziertes Projekt trug zur Aufnahme von Bildern bei, welche die Veränderungen im Gehirn von Alzheimer-Patienten in unterschiedlichem Alter zeigen und somit in Bezug auf künftige Diagnostik und Behandlung vielversprechend sind.
Neue Forschungen zeigen, dass eine positive Gemütsverfassung die Wirksamkeit von Impfungen, wie zum Beispiel die der Grippeschutzimpfung, steigern kann.
Mit rund 100 Millionen Hauskatzen, die schätzungsweise in Europa leben, sind Katzen wahrscheinlich das beliebteste Haustier. Obwohl man bestrebt ist, das Wohlbefinden sowohl für unsere schnurrenden Freunde als auch für uns selbst zu maximieren, ist erstaunlich wenig Forschungsarbeit in Bezug auf ihre frühzeitige Sozialisierung betrieben worden – bis jetzt.
Eine Gruppe von Forschern entwickelte jüngst eine neue Gehirn-Computer-Schnittstelle – wenn Sie Noten lesen können und gerade eine Melodie im Kopf haben, dann könnten Sie sie bald mit Ihren Gedanken niederschreiben.
Die langsamen Oszillationen, die auftreten, wenn ein Mensch nicht bei Bewusstsein ist und in seinem Gehirn Erinnerungen verarbeitet werden, bilden im Tiefschlaf die Großhirnrinde durchlaufende Aktivitätswellen. Mit EU-geförderter Forschung wird derzeit untersucht, wie sich der durch langsame Wellen gekennzeichnete Schlaf mit dem Alter verändert. Dabei wurden jetzt Besonderheiten bei dieser Aktivität bei Mäusen festgestellt, die einen ähnlichen kognitiven Abbau wie Alzheimer-Patienten aufweisen.
Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin des Jahres 2017 ging an drei Wissenschaftler, die die molekularen Mechanismen entdeckten, die hinter der circadianen Rhythmik stehen.
Digitale Technologien wurden noch nie so rasant weitentwickelt wie heute. Dennoch werden viele Menschen übergangen: Menschen mit Sehbehinderung haben beispielsweise keine Möglichkeit, Touchscreen-Geräte zu bedienen. Daher entwickelte ein EU-gefördertes Konsortium das BlindPAD, das die übrigen Sinne der Betroffenen anspricht und fördert.
Vor nicht allzu langer Zeit war man noch überzeugt, dass mit Mikroskopen keine Objekte untersucht werden könnten, die kleiner als 200 Nanometer sind. Das relativ junge Fachgebiet der Nanoskopie stellt dies infrage, allen voran das EU-finanzierte Projekt NANOSCOPY.
Bei Acanthamoeba-Keratitis (AK) handelt es sich um eine relativ unbekannte Krankheit, von der weniger als einer von 100 000 EU-Bürgern betroffen ist. Allerdings gibt es Belege dafür, dass sie immer häufiger auftritt. Während der Markt für Pharmaunternehmen zu klein ist, führte ein von der EU gefördertes Konsortium mit Erfolg eine klinische Studie der Phase I durch, um zu untersuchen, ob Polyhexanid zur Behandlung von AK in Frage kommt und Patienten vor dauerhaften Sehbehinderungen oder Blindheit bewahren könnte.
Es ist bekannt, dass die Vielzahl von auf Bauernhöfen vorkommenden Mikroben Kinder vor Asthma und Allergien schützt. Immunologen haben nun erkannt, dass auch die Nutztiere selbst vor Entzündungen des Lungengewebes schützen, wodurch sich neue Behandlungsmöglichkeiten ergeben.
Unter anderem dank haptischer Sensoren, Konnektivität und effizienter Telekommunikation können medizinische Telerobotersysteme inzwischen vermehrt eingesetzt werden. Die neuen technischen Möglichkeiten kommen gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn der demografische Wandel belastet das Gesundheitswesen, während Patienten aller Altersgruppen in abgelegenen Gebieten nur schwer an Termine bei Fachärzten kommen.
B- und T-Zellen spielen für unser Immunsystem eine wichtige Rolle. Die in der Milz beziehungsweise der Thymusdrüse produzierten Rezeptorproteine setzen sich auf die Zelloberflächen, erkennen Krankheitserreger und reagieren auf sie. Dieser Verteidigungsmechanismus wurde noch nicht vollständig wissenschaftlich beschrieben, doch EU-unterstützte Forschungen enthüllen einige Überraschungen.
Eine neue Studie zeigt, dass eine wichtige Hirnregion stark weiterentwickelt wird, wenn beim Erlernen physischer Tätigkeiten musikalische Reize auf uns wirken.
Wenn ein Mensch sich schneidet oder einen Muskel zerrt, heilt die Verletzung zum Glück mit der Zeit. Diese Selbstheilungskräfte haben Forscher einer belgischen Universität nun auch weichen Robotern verliehen.
Da noch nicht wissenschaftlich erklärt werden kann, wie die Hirnfunktionen aus der Struktur des neuronalen Netzwerks unseres Gehirns entstehen, ist auch noch unklar, wie dieses Organ Informationen verarbeitet. Nun wurde ein weiterer Schritt in Richtung eines mathematischen Rahmens gemacht, mit dem das Verhalten dieses Netzwerks hinsichtlich seiner ihm zugrunde liegenden Struktur beschrieben werden könnte.
Es ist bekannt, dass unser Gehirn auch im Erwachsenenalter neue Zellen produzieren kann. Doch wenn uns dieses Wissen im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen helfen soll, müssen wir die Mechanismen genauer verstehen, die diesem Prozess zugrunde liegen. Vor diesem Hintergrund beleuchtet eine neue Studie, die von EU-geförderter Forschung profitiert, welche Rolle das Protein APP für die Neuroplastizität spielt.
Forscher, die teilweise von dem EU-finanzierten Projekt RE-AGEING unterstützt werden, veröffentlichen Studien zur Bevölkerungsprognose, die die Gesellschaft dazu anzuregen sollen, sich von veralteten Ansichten hinsichtlich des Altes zu lösen und stärker zu berücksichtigen, wie Menschen ihr Leben heutzutage leben.
Anfang des Monats wurde verkündet, dass ein Team aus US-amerikanischen und südkoreanischen Forschern bei Embryonen erfolgreich einen DNA-Abschnitt verändern konnte, der für eine Erbkrankheit verantwortlich ist. Dies wurde als Meilenstein der seit Langem versprochenen genetischen Revolution der Medizin gefeiert. Doch neben der Anerkennung für diesen Erfolg wurden auch verschiedene Stimmen laut, die utopische und dystopische Zukunftsvisionen beschreiben. Doch übertönen diese Stimmen die nüchternen Überlegungen, die zu diesem Fortschritt angestellt werden?
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