Exakte Naturwissenschaften, Geowissenschaften

Nach der Auswertung von Satellitendaten aus 25 Jahren zeichnen Wissenschaftler ein düsteres Bild der Erderwärmung. Der Meeresspiegel steigt jedes Jahr schneller – und sogar noch früher als prognostiziert.
Die Landwirtschaft: Opfer und Ursache des Klimawandels. Neuen Studienergebnissen zufolge ist die Umstellung von tierischem Eiweiß auf Hülsenfrüchte sowohl aus ernährungstechnischer als auch aus ökologischer Sicht sinnvoll.
Eine Gruppe von Wissenschaftlern bricht bald in die Antarktis auf, um einem geheimnisvollen Meeresökosystem auf die Spur zu gehen, das über 100 000 Jahre lang von einem Eisberg bedeckt war.
Die Kohlendioxid-Konzentration war vor drei Millionen Jahren ähnlich hoch wie heute und die Temperaturen sogar höher. Welche Lehren über extreme Klimaveränderungen können wir angesichts solch bedeutender Parallelen zur Vergangenheit ziehen?
Auf erneuerbare Energiequellen gestützte Fernwärme wird immer häufiger angewandt, um Energie zu sparen. Eine der größten Herausforderungen besteht jedoch darin, Immobilieneigentümer vom langfristigen Wert der Nachrüstungen zu überzeugen, mit denen diese intelligente Lösung nutzbar wird.
Die Ausscheidungen von Menschen und Tieren als Energiequelle zu nutzen, ist nicht neu; Dung wird seit der Jungsteinzeit als Brennstoff verwendet. Doch ein neues Pilotprojekt zeigt jetzt, dass Hundekot die Energie für unsere Straßenbeleuchtung liefern könnte.
Perowskit-Solarzellen sind kostengünstig und einfach herzustellen. Eine verbesserte Effizienz, wie sie gerade von einem EU-unterstützten Projekt erzielt wurde, macht sie zu einer immer attraktiveren alternativen Energiequelle.
Dank der Entdeckung hunderter versteinerter Eier im Nordwesten Chinas können Paläontologen die fliegenden Verwandten der Dinosaurier, die Flugsaurier, besser verstehen. Es liegen auch neue Belege dafür vor, dass neugeborene Exemplare noch nicht fliegen konnten und von ihren Eltern versorgt werden mussten.
Uralte Felsbilder, die jüngst in Höhlen in der Wüste Saudi-Arabiens gefunden wurden, sind die ältesten, in denen Hunde an Leinen dargestellt sind.
Eine neue Studie zeigt, dass Nanostrukturen auf der Oberfläche von Blütenblättern von Blumen Lichtpartikel zerstreuen, sodass die Blume eine Art blauen Lichthof erhält.
Das neueste research*eu RESULTS PACK – eine Sammlung von Artikeln zu EU-geförderten Projekten, die einem spezifischen Gebiet der wissenschaftlichen Forschung gewidmet sind – ist jetzt als kostenlose PDF-Datei abrufbar. Diese Broschüre liefert eine detaillierte Momentaufnahme zu dem breiten Spektrum an Forschungsinteressen der EU im Bereich der Meeresumgebungen der Erde.
In der Türkei schwanken die Temperaturen stark zwischen heißen Sommertagen und eiskalten Nächten, was bedeutet, dass in Gebäuden sowohl geheizt als auch intensiv gekühlt werden muss. Alle Lösungen für mehr Energieeffizienz müssen zudem erdbebensicher sein, da sich das Land in einer der aktivsten seismischen Zonen der Welt befindet.
Unebene Straßen führen zu vermehrten Bremsvorgängen und schwankenden Geschwindigkeiten, welche wiederum verstärkte Emissionen verursachen. Gleichzeitig führt eine geringe Auslastung der Pkw zu Doppelfahrten. In einem EU-Projekt werden Daten von Car-Sharing-Anbietern und Telefonsensoren gemeinsam genutzt, um Informationen zum Straßenzustand zu erhalten und den Straßenverkehr umweltfreundlicher zu gestalten.
Wir werden niemals erfahren, wie viele Arten ausgestorben sind, bevor sie entdeckt wurden. Doch im Fall der ersten neuen Orang-Utan-Art, die in den letzten 90 Jahren entdeckt wurde, ist der Druck, die 800 lebenden Exemplare zu schützen, enorm, wenn wir nicht innerhalb unseres Lebens sowohl die Entdeckung als auch das Aussterben dieser Art miterleben möchten.
Spinnmilben können Nutzpflanzen schädigen, und ein Befall ist unter Umständen schwer zu behandeln – die Tiere entwickeln Resistenzen gegenüber Pestiziden, die bei ihrem Einsatz wiederum die natürlichen Fressfeinde der Milben töten können. Neue Forschungsarbeit zeigt, dass die Milben auf bakterielle Infektionen empfindlich reagieren, was neue Möglichkeiten zur Bekämpfung der Schädlinge eröffnen könnte.
Wie Städter zumeist wissen, bietet ein urbanes Umfeld sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Können nun Telomere Aufschluss darüber geben, wie Vögel auf diese Veränderungen reagieren?
WMO-Angaben zufolge lag der CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre 2016 um 50 % höher als der letzte Zehnjahresdurchschnitt.
Kohlenstoffdioxid ist ein wesentlicher Bestandteil der Atmosphäre, doch im Lauf der letzten 150 Jahre sind die CO2-Emissionen durch Industrie und Wirtschaft auf ein problematisches Niveau angestiegen. Mit EU-finanzierter Forschung wird ergründet, wie das Gas am Ort seiner Entstehung aufgenommen und tief im Meeresboden sicher gelagert werden kann.
Wenn Zellen bedroht sind, zum Beispiel durch eine Virusinfektion, werden spezielle Sensoren aktiviert, um das Immunsystem in Gang zu bringen. Dank neuer genetischer Verfahren können wir inzwischen erforschen, wie dieser Mechanismus im Detail funktioniert.
Forscher stellen fest, dass der Rückgang der als periglazialen Zonen bezeichneten kalten Regionen jetzt nicht mehr aufzuhalten ist. Selbst bei sehr optimistischen Einschätzungen künftiger Kohlendioxidemissionen sagen sie in ihrer Studie Nordeuropas einen Rückgang der periglazialen Zone von 72% voraus.
Bei der Quantelung (dem Vorgang des Zerteilens) handelt es sich um einen Prozess, bei dem fließend veränderliche Werte auf diskrete Werte beschränkt werden, die nur in bestimmten Intervallen veränderlich sind. Die Entdeckung gequantelter Mengen wird oft als Revolution unseres Verständnisses der Naturgesetze gewertet. Von der EU unterstützte Wissenschaftler haben nun eine neue Art von Quantelungsgesetz vorhergesagt.
Laut einer Studie, die kürzlich in „The Lancet Planetary Health“ veröffentlicht wurde, könnte sich die globale Erwärmung bis 2100 jedes Jahr auf zwei Drittel der europäischen Bevölkerung (351 Millionen Menschen) auswirken und jährlich 152 000 Leben fordern.
Aktuelle Verfahren zur Messung des Elektronentransfers bei Solarmodulen liefern nicht immer eindeutige Ergebnisse, doch neue, mit EU-Geldern unterstütze Forschungsarbeit trägt dazu bei, zwischen der Reaktion des Substrats und der des Photosensibilisators zu unterscheiden.
Modelle zur Dynamik von Fischbeständen sind von wesentlicher Bedeutung, um die Auswirkungen der Fischerei einschätzen und Schlüsselindikatoren zur Ressourcennutzung bereitstellen zu können. Ein EU-finanziertes Projekt trägt nun zur Entwicklung einer neuen Generation von Modellen bei, mit denen die in der Überwachungstechnik erzielten Fortschritte angewandt und Daten ausgewertet werden, die in-situ sowie mit Satelliten erhoben wurden.
Während Südeuropa mit einer erdrückenden Hitzewelle zu kämpfen hat, die von der Presse auf den Namen „Luzifer“ getauft wurde, warnt eine neue Studie, die teilweise von zwei EU-finanzierten Projekten gestützt wird, dass ein globaler Temperaturanstieg von drei Grad die ambitionierten Bemühungen Europas zur Reduktion der Ozonverschmutzung aufheben würde.
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