Ingenieurwesen, Herstellung und Baugewerbe

Eine neue Studie zeigt, dass Nanostrukturen auf der Oberfläche von Blütenblättern von Blumen Lichtpartikel zerstreuen, sodass die Blume eine Art blauen Lichthof erhält.
Die Forscher eines EU-finanzierten Projekts arbeiteten mit ultraschnellen optischen Geräten, um die Kontrollierbarkeit von raumzeitlichen Quantenzuständen von Licht zu verbessern, und erzielten damit Fortschritte im Feld der Quanteninformatik.
Bevor sie für Straßenbeleuchtungen und in Privathaushalten verwendet werden können, müssen OLED-Lampen breit verfügbar gemacht werden. Im Projekt SOLEDLIGHT werden neuartige mehrschichtige OLEDs entwickelt, für die ein neues Verfahren zum Einsatz kommt, das die Fertigungseffizienz um 20 % steigern und gleichzeitig zu niedrigeren Kosten führen soll.
In der Türkei schwanken die Temperaturen stark zwischen heißen Sommertagen und eiskalten Nächten, was bedeutet, dass in Gebäuden sowohl geheizt als auch intensiv gekühlt werden muss. Alle Lösungen für mehr Energieeffizienz müssen zudem erdbebensicher sein, da sich das Land in einer der aktivsten seismischen Zonen der Welt befindet.
Ein dauerhafter Trend im ganzen Techniksektor ist, sich mit immer höherer Bildschirmauflösung und immer größeren Displays gegenseitig übertreffen zu wollen. Die Auflösung nimmt jedoch schneller zu als die Displaygröße, was bedeutet, dass die Hersteller eine immer höhere Punktdichte erreichen müssen. Die im LOMID-Projekt entwickelten großflächigen OLED-Mikrodisplays könnten zur Lösung dieses Problems beitragen und Europa einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Unebene Straßen führen zu vermehrten Bremsvorgängen und schwankenden Geschwindigkeiten, welche wiederum verstärkte Emissionen verursachen. Gleichzeitig führt eine geringe Auslastung der Pkw zu Doppelfahrten. In einem EU-Projekt werden Daten von Car-Sharing-Anbietern und Telefonsensoren gemeinsam genutzt, um Informationen zum Straßenzustand zu erhalten und den Straßenverkehr umweltfreundlicher zu gestalten.
Magnetische Eigenschaften schnell verändern zu können, ist eine grundlegende Voraussetzung für den energieeffizienten Betrieb von Geräten, die sich auf Magnetismus stützen. Die Partner des EU-finanzierten Projekts MULTIREV wirkten an einer Studie mit, in der die magnetoelastische Kopplung erforscht wurde, um dehnungsgeregelte Nanogeräte zu entwickeln.
Spinnenseide bietet viele faszinierende Eigenschaften und zog so das Interesse der Wissenschaft auf sich. Nun kombinierte ein Forschungsteam dieses Wunder der Natur mit Graphen, dem derzeit festesten Material der Welt, und bereitete so einer neuen Klasse bionischer Verbundwerkstoffe den Weg.
Die Unsicherheiten hinsichtlich der mit Nanomaterialien verbundenen Risiken behindern das Innovationspotenzial der EU. Daher arbeiten Forscher nun an einem Sicherheitskonzept, mit dem diese neu aufkommende Technologie besser beobachten werden kann.
Die Fortschritte bei den Techniken, mit denen die atomare Struktur von Zellen abgebildet werden kann, wurden im Jahr 2017 mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt. Die immer leistungsfähigeren Verfahren liefern Aufschluss über den Aufbau des menschlichen Körpers, und jetzt lässt uns diese fortschrittliche super-hochauflösende Mikroskopietechnik einige Aspekte der wechselseitigen Beziehung zwischen Genen und den Mechanismen erkennen, mit denen sie gesteuert werden.
Durch EU-Fördermittel unterstützte Wissenschaftler haben ein Graphen-basiertes Gerät entwickelt, mit dem bei Raumtemperatur eine bislang unerreichte Effizienz bei der Injektion und Detektion von Elektronenspins erzielt werden kann. Dies eröffnet die Möglichkeit für die Realisierung von Anwendungen, die auf Spin-basierte Logik und Transistoren zurückgreifen.
Schwarmintelligenz zeichnet natürliche und künstliche Systeme aus, die sich aus zahlreichen einzelnen Bestandteilen zusammensetzen, welche sich dezentral und selbstorganisiert koordinieren. In einem EU-finanzierten Projekt wurde das erste sich selbst zusammensetzende Multirobotersystem entwickelt, das sensorimotorische Koordination aufweist, die der entspricht, die bei monolithischen Robotern beobachtet wurde.
Oft werden in alten Begräbnisstätten mineralisierte Textilien gefunden, die auf die Jahre zwischen 1 000 und 400 v. Chr. zurückgehen. Das Material wurde häufig zusammen mit den Leichen sowie mit Metallen vergraben, die in Form von Ornamenten oder Werkzeug beigelegt wurden. Mit neuer Forschungsarbeit wird nun beleuchtet, was uns diese Überreste über die Kulturen verraten, aus denen sie stammen.
Vor nicht allzu langer Zeit war man noch überzeugt, dass mit Mikroskopen keine Objekte untersucht werden könnten, die kleiner als 200 Nanometer sind. Das relativ junge Fachgebiet der Nanoskopie stellt dies infrage, allen voran das EU-finanzierte Projekt NANOSCOPY.
Fingerabdruckscanner, Iris- und Gesichtserkennungssysteme – die Welt der biometrischen Identifizierung wächst, um mit der stetig zunehmenden Nachfrage nach schnellen und leicht anzuwendenden Sicherheitsmaßnahmen mithalten zu können.
Unter anderem dank haptischer Sensoren, Konnektivität und effizienter Telekommunikation können medizinische Telerobotersysteme inzwischen vermehrt eingesetzt werden. Die neuen technischen Möglichkeiten kommen gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn der demografische Wandel belastet das Gesundheitswesen, während Patienten aller Altersgruppen in abgelegenen Gebieten nur schwer an Termine bei Fachärzten kommen.
Infolge der dringender werdenden Probleme hinsichtlich der Ernährungssicherheit wird viel Forschungsarbeit betrieben, um die richtige Balance zwischen reichen Ernten und geringen Folgen für die Umwelt zu finden. In einem groß angelegten EU-finanzierten Projekt wurden im Rahmen eines Pilotversuchs erfolgreich Daten von Sensoren und Satelliten kombiniert eingesetzt, um letztendlich die Erträge steigern und die benötigten Düngemengen genau ermitteln zu können.
Aktuelle Verfahren zur Messung des Elektronentransfers bei Solarmodulen liefern nicht immer eindeutige Ergebnisse, doch neue, mit EU-Geldern unterstütze Forschungsarbeit trägt dazu bei, zwischen der Reaktion des Substrats und der des Photosensibilisators zu unterscheiden.
Wenn ein Mensch sich schneidet oder einen Muskel zerrt, heilt die Verletzung zum Glück mit der Zeit. Diese Selbstheilungskräfte haben Forscher einer belgischen Universität nun auch weichen Robotern verliehen.
Führende Köpfe der Technologiebranche bitten die Vereinten Nationen in einem offenen Brief um ein Verbot von tödlichen autonomen Waffen, die ihnen zufolge zu bewaffneten Konflikten in einer Größenordnung führen könnten, die alles Dagewesene übertreffen und in Geschwindigkeiten ausgetragen werden, die das menschliche Vorstellungsvermögen übersteigen.
Iggy Pops Musikstück „I am a passenger“ (Ich bin ein Beifahrer) wurde bereits für Autowerbespots verwendet und kann dennoch unpassend wirken, werden Autos doch als Instrument einer Freiheit verkauft, die durch das eigenständige Handeln und Steuern des Fahrers gewonnen wird. Zumindest bis jetzt. In der nahenden Ära der selbst fahrenden Kraftfahrzeuge wird der Song mit Sicherheit der Superhit, der auf treffende Weise eine neue Art Freiheit auf der Straße repräsentieren wird.
Die Autoren einer neuen Studie, die von der University of Plymouth geleitet und durch das EU-finanzierte Projekt TRACY gefördert wurde, haben den Regierungen geraten, mehr für die Entwicklung der Verkehrspolitik zu tun, damit die Generation 65 plus mobil und aktiv bleiben kann.
Angesichts der Tatsache, dass 90 % aller auf der Welt gespeicherten Daten in den letzten beiden Jahren generiert wurde, wird sichtbar, dass die Datenspeicherung und -übertragung dringend effizienter gestaltet werden muss. Der im EU-finanzierten Projekt SPIN-PORICS entwickelte Prototyp aus einem Nanoverbundmaterial könnte eine Lösung darstellen.
Ein guter Wein braucht Zeit – und gute Trauben müssen mit zuverlässigen Mitteln ständig überprüft werden. Da es bislang noch keine andere Möglichkeit gibt, als Trauben zu Prüfzwecken händisch einzusammeln und zu analysieren, entwickelte ein EU-gefördertes Konsortium VineRobot – ein „unbemanntes Landfahrzeug“ (Unmanned ground vehicle; UGV), das mit non-invasiver Sensortechnologie ausgestattet ist.
Bürgernahe Gestaltung der Forschungspolitik, Unterstützung der Industrie in dem Bestreben, den Bedürfnissen der Bürger besser gerecht zu werden: Dieses zweifache Anliegen veranlaßte Edith CRESSON (Kommissarin für Forschung, allgemeine und berufliche Bildung), Martin BANGEMANN ...
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