
EU-finanzierte Forscher untersuchten die Rolle des Transglutaminase (TG)-Enzyms bei Krankheiten, um neue Diagnosemethoden und Therapien gegen Zöliakie und neurodegenerative Erkrankungen zu entwickeln.

Die Regenerationsfähigkeit des erwachsenen Gehirns ist begrenzt und nimmt mit dem Alter immer mehr ab. Ein EU-finanziertes Projekt untersucht die Mechanismen von alterungsbedingten Veränderungen an den Stammzellen im Gehirn.

Periphere Nervenschäden führen zu ernsten Behinderungen, unter denen in Europa jedes Jahr Hunderttausende von Menschen leiden. Ein EU-finanziertes Konsortium entwickelt ein künstliches Nervenimplantat, das die Reparatur von beschädigten peripheren Nerven über große Entfernungen hinweg fördert und unterstützt.

Weltweit leiden mehr als 50 Mio. Menschen an chronischem Nierenversagen (CKD). Die ohnehin schon hohen Behandlungskosten werden weiter steigen, da die Häufigkeit der Erkrankungen zunimmt und mit Begleiterkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes einhergeht.

Eine europäische Studie arbeitet an einer zellbasierten Therapie nach der Organtransplantation, um die Notwendigkeit für pharmakologische Immunsuppression zu reduzieren.

Palliativmedizin ist ein Ansatz, der die Lebensqualität von Patienten und ihren Familien verbessert, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung fertig werden müssen. EURO IMPACT, ein von der EU finanziertes RP7 Marie-Curie-Projekt, entwickelte einen Bildungs- und Forschungsausbildungsrahmen für Forscher aus dem Bereich der Palliativmedizin in Europa, um diese dabei zu unterstützen, qualitativ hochwertige Forschung als notwendige Beleggrundlage für eine hochwertige Praxis zu liefern.

Die Dysfunktion der pankreatischen Betazellen und von braunem Fettgewebe (BAT) bei Diabetes resultiert aus der defekten Signaltransduktion und Organell-Funktion. Eine europäische Initiative identifiziert die beteiligten molekularen Mechanismen und die Kommunikation zwischen diesen beiden zentralen Geweben.

Therapeutische Antikörper stellen einen der am schnellsten wachsenden Bereiche in der pharmazeutischen Biotechnologie dar. Pioniere auf diesem Gebiet befassten sich nun eingehend mit diesen viel versprechenden Therapeutika, um sie weiter zu optimieren.

Europäische Wissenschaftler entwickelten ein mathematisches Modell für den klinischen Einsatz, um eine bestimmte molekulare Signatur interpretieren und den Erfolg einer Lungentransplantation (LT) im Vorfeld einschätzen zu können.

Herzkreislauferkrankungen gelten als häufigste Todesursache und Spätfolge von Atherosklerose. Eine EU-Studie identifizierte Biomarker für subklinische Arteriosklerosen, um die Entwicklung frühzeitiger Präventions- und Behandlungsstrategien zu ermöglichen.

Arthrose bzw. Osteoarthritis ist eine der Hauptursachen für Invalidität in den modernen Industriestaaten, deren Therapie der Wahl ein künstliches Gelenk ist. Allerdings entstehen aber immer wieder Probleme durch die begrenzte Lebensdauer wie auch die Fixierung und Lockerung dieser Implantate.

Der plötzliche Herztod (sudden cardiac death, SCD), ausgelöst durch Herzrhythmusstörungen, kann mit implantierbaren Cardioverter-Defibrillatoren (ICDs) verhindert werden. Ein EU-finanziertes Projekt untersuchte nun Wechselwirkungen zwischen Antiarrhythmika und ICD-Therapie bzw. Ischämie.

Ein europäisches Konsortium prüft die Wirksamkeit eines zelltherapeutischen Ansatzes zur Behandlung von akutem Myokardinfarkt (AMI).

Der Schwerpunkt fünf europäischer Studien liegt auf der Verbesserung von Kontroll- und Behandlungsmethoden in Gesundheitseinrichtungen und Allgemeinarztpraxen, um die Übertragung resistenter Krankheitserreger zu minimieren.

Um unerwünschte Nebenwirkungen von Therapien besser vorhersehen zu können, sind funktionelle Analysen von Typ-I-Interferonen unerlässlich.

Europäische Forscher befassen sich mit einem innovativen Therapieansatz, der auf der Umwandlung von Endothelzellen zu einem anderen Zelltyp beruht.

Nanotechnologien werden immer mehr zum unverzichtbaren Bestandteil in vielen Wissenschaftsbereichen. In der Medizin verändern Nanotechnologien auf gravierende Weise die Diagnostik und Behandlung von Krankheiten wie Krebs, der noch immer zu den häufigsten Todesursachen weltweit zählt.

Durch langjährigen Nikotinkonsum kommt es im Gehirn und Verhalten zu Veränderungen, die auch nach langer Abstinenz immer wieder Rückfälle auslösen. Eine EU-Studie untersuchte nun an einem Modellorganismus genetische Mechanismen, die dieser Rückfälligkeit zugrunde liegen.

Ein kürzlich von der EU finanziertes Projekt entwickelte mikroskopisch kleine physikalische Markierungen für pharmazeutische und medizinische Produkte zur Verhinderung von Fälschungen.

Darmkrebs (kolorektales Karzinom, CRC) ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern und Frauen gleichermaßen. Ein EU-Projekt untersuchte nun potenzielle Biomarker, um das Erkrankungsrisiko einzuschätzen.

Um mögliche Bedenken hinsichtlich einer neuen Klasse entzündungshemmender Medikamente für Kinder auszuräumen, untersuchte eine internationale Studie deren langfristige Nebenwirkungen.

Erkrankungen der Bandscheiben (IVD) gehören zu den wichtigsten Anwendungsbereichen der regenerativen Medizin. Ein EU-Projekt untersucht nun die Rolle hypoxischer Signalwege bei pathologischen Veränderungen von Knorpel- und IVD-Gewebe.

Der moderne Lebensstil hat dazu beigetragen, den zirkadianen Rhythmus europäischer Bürger drastisch zu verändern. Eine neue Studie untersucht nun den Einfluss dieser Veränderungen auf Hormon- und Stoffwechselprozesse und die Entwicklung von Typ-2-Diabetes (T2D).

Die Hadronentherapie ist ein Verfahren der Strahlentherapie, bei denen Tumorzellen mit geladenen Teilchen (Ionen) bestrahlt und zerstört werden. Das Projekt ENVISION sollte nun Echtzeit-Bildgebungsmethoden für die präzise und vollständige Eliminierung des Tumors entwickeln.

Das Sprichwort "Du bist, was Du isst" trifft immer mehr für die Gesundheit und körperliche Verfassung im späteren Alter zu. Dabei hängt die Tendenz zu Fettleibigkeit und Stoffwechselstörungen von der Ernährungs- und Lebensweise ab – und zwar bereits im Mutterleib.