
Eine Kombination des weltweit vorhandenen Expertenwissens über für die menschliche Gesundheit maßgebliche Mikronährstoffe mit Wiki-basiertem Informationsaustausch könnte dazu beitragen, Krankheiten vorzubeugen.

Der Übergang von den fossilen zu den erneuerbaren Rohstoffen ist eine zentrale Herausforderung der kommenden Jahrzehnte. Ein EU-finanziertes Projekt entwickelt nachhaltige Wege zu funktionellen Materialien für verschiedene Polymeranwendungen.

Mit den jüngsten bahnbrechenden Anwendungen des bakteriellen Abwehrsystems CRISPR/Cas stellt sich die Aufgabe, dessen Funktionen eingehender zu analysieren.

Ein EU-finanziertes Projekt entwickelt ein nanokleines Bauelement, in dem sich innerhalb eines Nanokanals ein einzelnes DNA-Molekül erstrecken wird. Man wird dessen Visualisierung ohne den Einsatz von Fluoreszenzmarkern zur wegweisenden Erkundung von Einzelmolekülen ermöglichen.

Der Einsatz der Biotechnologie in industriellen Prozessen ist einer der vielversprechendsten Wege zur Senkung der Umweltverschmutzung, Eindämmung der Ressourcenverschwendung und Kosten, wobei sich gleichzeitig neue Märkte eröffnen. Eine EU-finanzierte Studie identifiziert Barrieren, die der Einführung im Wege stehen, mit dem Ziel, diese niederzureißen.

Die biologische Artenvielfalt in den Meeren der Welt ist weitaus größer, als an Land. Erstaunlicherweise ist überraschend wenig über die unter Wasser gelegenen biologischen Ressourcen bekannt. Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts wurde deshalb das Potenzial von Meeresmikroben für die Biotechnologie untersucht.

Tiefseehabitate werden zunehmend durch menschliche Aktivitäten wie bspw. die Schleppnetzfischerei oder Wasserverschmutzung bedroht. Europäische Meereswissenschaftler untersuchten daher die Beziehung zwischen den geologischen Verhältnissen am Meeresboden und der biologischen Artenvielfalt, um effektive Abbildungen von Tiefseeökosystemen zu entwickeln.

Die Rolle der phänotypischen Plastizität (PP) als treibende Kraft der genetischen Evolution einer Art hat für großes Aufsehen gesorgt. Im Rahmen einer EU-Initiative wurden nichteinheimische Arten untersucht, um festzustellen, ob die PP die genetische Entwicklung erleichtert.

In den letzten 20 Jahren wurde Stickstoffmonoxid (NO) als wichtiger Botenstoff in Pflanzen identifiziert. Mit kombinierten biochemischen und bioinformatischen Methoden identifizierte ein EU-finanziertes Projekt Tausende potenzieller Zielproteine und spezifischer Bindungsstellen, an denen nun Funktionsanalysen durchgeführt werden können.

Forscher untersuchten genetische Faktoren, die für die Weitergabe von Genen maßgeblich sind, die einem Geschlecht zum Vor-, dem anderen zum Nachteil gereichen.

Im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts entwickeln Evolutionsforscher Methoden weiter, um komplexe verwandtschaftliche Zusammenhänge aufzudecken.

Die Transkription ist der erste Schritt bei der Transformation des DNA-Codes in tatsächliche Moleküle. Die Natur hat die DNA mit einem System der gegenseitigen Kontrolle ausgestattet, um eine reibungslose Transkription sicherzustellen; die hierfür relevanten Strukturen werden jetzt wissenschaftlich beleuchten.

Forscher untersuchen eine neue Art von Chromosom, um besser zu verstehen, wie es Artbildung und Evolution beeinflusst.

Forscher enthüllen wichtige Bereiche für Verbesserungen bei der Herstellung von Bioprodukten.

Ein europäisches Forschungsteam verwendete den Zebrafisch als Modellorganismus, um zu untersuchen, wie sich Neuronen mit einer speziellen Hülle, die als Myelin bezeichnet wird, entwickeln.

Die Trypanosomiasis, auch bekannt als afrikanische Schlafkrankheit, ist eine tödliche Infektionskrankheit, die durch den Parasiten Trypanosoma brucei übertragen wird. Im Rahmen einer europäischen Studie wurde untersucht, wie Trypanosoma brucei Angriffe des Immunsystems umgehen.

Die zirkadiane Rhythmik oder innere Uhr basiert auf einem 24-Stunden-Zyklus, der verschiedene körperliche Prozesse reguliert. Ziel einer europäischen Studie war es, herauszufinden, wie sich zirkadiane Oszillationen auf den Stoffwechsel auswirken.

Die Wissenschaftler befassten sich mit der Frage, wie Gänse, die üblicherweise in der Arktis brüten, sich in neuen gemäßigten Regionen erfolgreich reproduzieren konnten. Sie untersuchten die physiologischen Kompromisse, die die Gänse machen mussten, um in gemäßigten Lebensräumen in Mitteleuropa gedeihen zu können.

Phytoplankton bildet die Grundlage des ozeanischen Nahrungsnetzes und erhält sich durch Sonnenlicht für die Photosynthese und mit Nährstoffen aus dem umgebenden Wasser. Allerdings kann eine rasche Zunahme des Phytoplanktons eine schädliche Algenblüte auslösen, bei der Toxine in die Meeresumwelt gelangen.

In einem kürzlich durchgeführten Forschungsprojekt wurde untersucht, ob invasive Fischarten einheimische Arten durch Pheromon-Signalisierung beeinträchtigen können.

Ein EU-finanziertes Projekt hat die Genetik eines häufigen Pilzes untersucht, um Hinweise auf eine durch Umweltveränderung angetriebene Speziation zu finden.

Forscher in Schweden studierten die Kreuzung beim Fliegenschnäpper, um besser zu verstehen, wie Arten in Echtzeit entstehen.

Kanadische und europäische Wissenschaftler haben Mikroben identifiziert, mit denen sich Baum- und Pflanzenökosysteme vor Krankheiten und Umweltverschmutzung schützen ließen.

Dank neuer Forschung an Wurzeln und Signalmolekülen sind Wissenschaftler der Antwort auf die Reaktionen von Pflanzen auf Pflanzenfresser einen Schritt näher gekommen.

Neue Forschungen haben spezifische Gene und Proteine entdeckt, mit deren Hilfe sich Bäume gegen Trockenstress schützen.