
Universitäten in Schweden und den Vereinigten Staaten haben in einer Zusammenarbeit historische Veränderungen in zentralasiatischen Gebirgsgletschern rekonstruiert, um daraus vergangene und künftige Muster des Klimawandels abzuleiten.

Die Vision eines von der EU geförderten Projekts ist es, innovative Medikamente anhand von Giften zu entdecken. Zu diesem Zweck verfolgen die Wissenschaftler einen innovativen Prozess der Giftcharakterisierung und Toxinproduktion, der HTS-kompatibel ist.

Phosphor ist ein sehr wichtiges Mineral für die Gesundheit aller Lebewesen. Europäische Forscher haben eine Reihe von Werkzeugen entwickelt, die die Bewegung von Phosphor in Pflanzenzellen auf molekularer Ebene beobachten helfen.

Die epigenetische Regulation ist ein grundlegender Mechanismus, der die herkömmliche Genexpression verändert. Sie umfasst RNA-Editing und DNA-Methylierung und vermittelt möglicherweise auch die genomische Prägung, also insgesamt Aspekte, die bei sozialen Insekten bislang unbekannt waren.

Phytoplankton spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des Wohlergehens auf unserem Planeten, es ist für fast die Hälfte der Photosynthese verantwortlich, die auf der Erde stattfindet und unterstützt die Nahrungsnetze. Daher ist es wichtig zu verstehen, wie der Klimawandel den Stoffwechsel dieser Mikroorganismen verändert.

Poröse molekulare Festkörper mit ihren nahezu unbegrenzten Möglichkeiten zur Funktionalisierung sind attraktive Kandidaten für Gassensorik, -trennung und -lagerung. Neue Verbindungen und Charakterisierungstechniken sollen der EU in diesem Bereich eine führende Position verschaffen.

EU-Forscher haben eine Reihe von Studien zu kulturellen Einflüssen auf die Kreativität abgeschlossen. Dies ist ein wenig untersuchtes Gebiet, das aber im Hinblick auf die wachsende Bedeutung der Globalisierung und multinationaler Organisationen Aufmerksamkeit verdient.

Genauere Kenntnisse zum Einfluss der Atmungsaktivität auf den Zellstoffwechsel sind wesentlich für das Verständnis von Körperfunktionen und könnten außerdem die Behandlung von Stoffwechselerkrankungen verbessern.

Die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Mikroorganismen in einer Umgebung ist von entscheidender Bedeutung für das Verständnis der mikrobischen Ökologie. Ein europäisches Forschungsteam konzentrierte sich auf die Frage, wie Viren die mikrobische Diversität in Thermalquellen beeinflussen.

Forscher haben untersucht, ob die Ausbreitung von Pflanzenviren durch das Blockieren der Wechselwirkung zwischen dem Virus und dem Überträgerinsekt gestoppt werden kann.

Die Charakterisierung der bakteriellen Zellwand ist wichtig, um die Virulenz von Bakterien zu erforschen und potenzielle therapeutische Zielstrukturen zu finden. In diesem Zusammenhang entdeckten europäische Wissenschaftler, wie eine neue Gruppe von Enzymen dazu beitragen könnte, die Infektionsgefahr zu senken.

Forscher untersuchen derzeit mit komplexen genetischen Methoden, wie ein Pilzpathogen sich an Resistenzen des Wirts anpasst. Sind die genetischen Grundlagen der Wirtsanpassung klar, sollen sich daraus neue Strategien im Kampf gegen diese Pathogene ergeben.

Viele Organismen nutzen für ihre Entwicklung eine begrenzte Anzahl von physikalischen Prozessen, um funktionell ähnliche und doch sehr verschiedene Merkmale auszubilden. Entwicklungsdynamische Faktoren, die den jeweiligen Phänotypen beeinflussen, sind jedoch kaum erforscht.

Publikationsverzerrung ist eine Tendenz von Forschern und Zeitschriften, Artikel mit starken positiven Ergebnisse einzureichen bzw. diese zu veröffentlichen. Dadurch wird die Evidenzbasiertheit medizinischer Entscheidungen grundlegend in Frage stellt.

Dank eines kürzlich durchgeführten Forschungsprojekts konnte ein verbessertes Verständnis der Beziehung zwischen Raubtieren, Pflanzenfressern und Pflanzen in den Wäldern Polens erzielt werden.

Eine Bewertung des Nährstoffkreislaufs in Ökosystemen gestaltet sich komplex. Mithilfe einer genialen Methode zur Bewertung von Isotope in Proteinen werden die Kohlenstoff- und Stickstoffzyklen sowie die Schmutzablagerung offen gelegt.

Im Gegensatz zu der sexuellen Fortpflanzung bei Tieren, verfügen Pflanzen über die Möglichkeit zur Doppelbefruchtung zwischen zwei männlichen und zwei weiblichen Geschlechtszellen. Die Identifizierung der molekularen Akteure in diesem komplexen Verfahren verspricht, den Weg für Verbesserungen an Kulturpflanzen zu ebnen.

Ein Molekül, das sich sowohl in Hämoglobin als auch Chlorophyll findet, könnte die Basis für künftige optoelektronische Geräte und magnetische Datenträger sein. EU-finanzierte Forscher charakterisierten neuartige Architekturen, um diese Technologie voranzutreiben.

Um Bakterien als Infektionserreger wirksam bekämpfen zu können, müssen die Details ihrer Vermehrung und Entwicklung geklärt sein. Eine europäische Studie entwickelte daher einen Modellansatz zu bakteriellen Wachstumsmustern.

Forscher befassten sich näher mit einer Singvogelart, um den Geheimnissen der Evolution auf die Spur zu kommen.

Kleine RNA-Moleküle regulieren eine erstaunliche Anzahl von Prozessen. So untersuchten europäische Forscher Effekte eines typischen Vertreters – der microRNA (miRNA) - bei der antiviralen Abwehr von Pflanzen.

Das Gleichgewichtsorgan (vestibuläres System) dient Wirbeltieren dazu, ihre Körperlage im Raum wahrzunehmen und das Gleichgewicht zu halten. Es beeinflusst aber auch die Herzkreislaufregulierung, den zirkadianen (Tag-Nacht)-Rhythmus und die Knochenmineralisierung. EU-finanzierte Wissenschaftler enthüllen nun die genauen Zusammenhänge.

Die komplexen molekularen und zellulären Interaktionen, die während der Entwicklung stattfinden, sind noch nicht hinreichend erforscht. Am Modellorganismus Zebrafisch untersuchten europäische Forscher nun den Effekt des Blutflusses auf die Embryonalentwicklung.

Polymere und Polyelektrolyte (Polymere mit ionisierbaren Seitengruppen) werden in der Nanotechnik angewendet und finden als Instrument zur intelligenten und präzise gesteuerten Medikamentenverabreichung immer größere Beachtung. Um deren Entwicklung voranzutreiben, untersuchten Wissenschaftler die bislang nur unzureichend erforschten Transportmechanismen.

Ausdrücke wie "die rechte Hand für etwas geben" oder "die rechte Hand von jemandem sein" zeigen, wie wichtig funktionierende Gliedmaßen im Alltagsleben sind. Dabei kann es durch Verletzungen, Krankheiten oder Alterserscheinungen zu Einschränkungen kommen, die die Lebensqualität deutlich verschlechtern.