
Forscher analysieren derzeit die Umweltauswirkungen eines wachsenden Trends, bei dem recycelte organische Abfälle auf dem Ackerland als Alternative zur Deponierung und Verbrennung zum Einsatz kommen.

Junge EU-Wissenschaftler untersuchen neue und nachhaltige Wege für die Nutzung der Inhaltstoffe von Tierdung.

Europäische Wissenschaftler arbeiten an der Beschreibung neuronaler Stammzellen (Neural Stem Cell, NSC) für die Anwendung im Bereich der Zelltherapie. Neuronale Stammzellen besitzen die inhärente Fähigkeit, sich in verschiedene Zelltypen zu differenzieren. Die Fähigkeit gezüchteter neuronaler Stammzellen zur Produktion klinisch relevanter neuronaler Zelltypen geht jedoch stufenweise verloren. Hinsichtlich der Produktion klinisch relevanter neuronaler Zelltypen zeigen Rosette-NSC (R-NSC) ein vielversprechendes Potenzial.

Mit den Fortschritten in der Instrumentierung nehmen die Genauigkeit in der Strahlungsdosimetrie und die Verwendung von Protonen-/Ionenstrahlen für die Krebstherapie zu. Ein großes EU-Ausbildungsnetzwerk führt Spitzenforschungen in der Entwicklung von Strahlungsdetektoren für eine Reihe von industriellen und medizinischen Anwendungen durch.

Gedruckte Leiterplatten (Printed Circuit Board, PCB) bilden seit vielen Jahren das Rückgrat der Elektronik. Verbesserte Technologien für gedruckte Elektronik, die keine Leiterplatten mehr sind, und diskrete Bauelemente werden die EU in die Führungsposition eines riesigen globalen Marktes rücken.

Da mehr als 400.000 Patienten jährlich und europaweit mit Erythropoetin (EPO) behandelt werden, müssen therapieassoziierte Risiken genau erforscht werden. Eine europäische Studie untersuchte nun, ob EPO das Risiko für Tumorbildung und Thromboembolien erhöht.

Wissenschaftler haben untersucht, wie die Wurzeln von Anbaupflanzen auf Flutperioden reagieren, um gute Ernten sicherstellen zu können.

Ein nichtflüchtiger bzw. Festspeicher (Non-volatile memory, NVM) speichert im Gegensatz zu einem Arbeits- oder Direktzugriffsspeicher die Informationen auch ohne Leistungsaufnahme. Festspeicherelemente, die sowohl optisch als auch elektrisch adressiert werden können, erweitern die Funktionalität und erschließen neue Märkte.

Ein EU-Projekt entwickelte eine Reihe neuer diagnostischer Tests für Tierpathogene, um die Diagnostik vor Ort zu verbessern (Point of Care, PoC).

Ein Projekt ermöglichte in bislang größtem Umfang die globale Koordination, Speicherung und den Zugang zu Virensammlungen. Durch globale Vernetzung und gefördert mit EU-Mitteln wurde ein leicht zugängliches Virusarchiv mit einer umfangreichen Sammlung eingerichtet.

Bei der Behandlung aller Krankheiten stehen immer möglichst wenige unerwünschte Nebenwirkungen und maximale therapeutische Erfolge im Vordergrund. Hierzu forscht eine europäische Studie an genomischen Biomarkern, um den mutmaßlichen Erfolg einer Epilepsiebehandlung einschätzen zu können.

Das Risiko von Herzkreislauferkrankungen zu senken, bleibt eine große medizinische Herausforderung. So will nun ein europäisches Konsortium Biomarker entwickeln, um dieses Risiko vorherzusagen.

Die Zunahme von Kopf-Hals-Karzinomen (head and neck cancer, HNC) in Europa und den USA zeigt, wie wichtig es ist, die Ursachen genauer zu erforschen, sodass man sich intensiv mit der Rolle des humanen Papillomavirus (HPV) bei der HNC-Entwicklung befasst.

Genaue Kenntnisse zu den Ursachen von Entzündungskrankheiten können Einblick in die Ätiologie vieler Krankheiten geben.

Vogelgesang hat eine phonologische Syntax, die Klänge in einer organisierten, bedeutungstragenden syntaktischen Struktur anordnet. Nun wurden erstmals mit Elektroden die betreffenden neuronalen Mechanismen beim Lernen von Sequenzregeln bei nichtmenschlichen Tieren untersucht.

Krebs steht für die unkontrollierte bzw. maligne Proliferation von Zellen. Auf der Suche nach neuen therapeutischen Zielstrukturen konzentrierten sich europäische Forscher nun auf die Mechanismen der Zellproliferation.

Meeresschutzgebiete (MSG) sind ein wertvolles Instrument für die Erhaltung der biologischen Vielfalt der Meere und die Ressourcen, deren Nutzen durch ihre Integration in ein Netzwerk erhöht wird. Die richtige Auslegung dieser Netzwerke ist entscheidend für ihren Erfolg und die Verbindung von Fischpopulationen durch die Larvenverbreitung spielt eine wichtige Rolle.

Der menschliche Körper besteht zu etwa 60% aus Wasser, dem Hauptbestandteil von Blut und intra- und extrazellulärem Raum. Mit aussagefähigen experimentellen und theoretischen Methoden sollten nun wichtige Fragen zur funktionellen Rolle von Wasser geklärt werden.

Eine genaue und schnelle Diagnose einer Infektionskrankheit ist ausschlaggebend im Kampf gegen ihre Übertragung. In diesem Zusammenhang haben sich europäische Wissenschaftler vorgenommen, diagnostische Tests zu entwickeln und ein Überwachungssystem für Dengue-Fieber umzusetzen.

Ein EU-finanziertes Projekt hat den Resistenzmechanismus gegen Pyrethroide bei der Bienenmilbe Varroa destructor aufgeklärt, und hat einen Test für eine schnelle und genaue Identifizierung der resistenten Milben in Bevölkerungen in ganz Europa entwickelt.

Europäische Forscher untersuchen regulatorische menschliche Gene und deren Funktion (Regulom) am Zebrafischmodell. Der systembiologische Ansatz soll die Forschung an anderen Säugetiersystemen ergänzen.

Die Art und Weise, wie Zellen externe in interne zelluläre Signale umsetzen, ist von zentraler Bedeutung für die Biologie wie auch die Medizin.

Tages- und jahreszeitliche Veränderungen im Tag-Nacht-Zyklus lösen entsprechende biologische und Verhaltensänderungen aus, wofür die so genannte circadiane Uhr zuständig ist. Eine europäische Studie untersuchte nun, wie Veränderungen in Genen, die diese Uhr regulieren, den Stoffwechsel von Pflanzen beeinflussen.

Seit einiger Zeit wird bei Schädlingsbefall verstärkt auf biologische Bekämpfung statt auf chemische Pflanzenschutzmittel gesetzt. Europäische Forscher untersuchten nun den Einfluss von Nahrung und Umweltbedingungen auf den Schädlingsbefall.

Europäische Wissenschaftler entwickelten Computermodelle, um zu untersuchen, wie die innere Struktur des Kieferknochens sich an einzelne Kautechniken von Säugetieren angepasst hat, und Einblick in die Biomechanik der Zahnbewegung zu gewinnen.