Exakte Naturwissenschaften, Geowissenschaften

Kohlenstoffdioxid ist ein wesentlicher Bestandteil der Atmosphäre, doch im Lauf der letzten 150 Jahre sind die CO2-Emissionen durch Industrie und Wirtschaft auf ein problematisches Niveau angestiegen. Mit EU-finanzierter Forschung wird ergründet, wie das Gas am Ort seiner Entstehung aufgenommen und tief im Meeresboden sicher gelagert werden kann.
Wenn Zellen bedroht sind, zum Beispiel durch eine Virusinfektion, werden spezielle Sensoren aktiviert, um das Immunsystem in Gang zu bringen. Dank neuer genetischer Verfahren können wir inzwischen erforschen, wie dieser Mechanismus im Detail funktioniert.
Forscher stellen fest, dass der Rückgang der als periglazialen Zonen bezeichneten kalten Regionen jetzt nicht mehr aufzuhalten ist. Selbst bei sehr optimistischen Einschätzungen künftiger Kohlendioxidemissionen sagen sie in ihrer Studie Nordeuropas einen Rückgang der periglazialen Zone von 72% voraus.
Bei der Quantelung (dem Vorgang des Zerteilens) handelt es sich um einen Prozess, bei dem fließend veränderliche Werte auf diskrete Werte beschränkt werden, die nur in bestimmten Intervallen veränderlich sind. Die Entdeckung gequantelter Mengen wird oft als Revolution unseres Verständnisses der Naturgesetze gewertet. Von der EU unterstützte Wissenschaftler haben nun eine neue Art von Quantelungsgesetz vorhergesagt.
Laut einer Studie, die kürzlich in „The Lancet Planetary Health“ veröffentlicht wurde, könnte sich die globale Erwärmung bis 2100 jedes Jahr auf zwei Drittel der europäischen Bevölkerung (351 Millionen Menschen) auswirken und jährlich 152 000 Leben fordern.
Aktuelle Verfahren zur Messung des Elektronentransfers bei Solarmodulen liefern nicht immer eindeutige Ergebnisse, doch neue, mit EU-Geldern unterstütze Forschungsarbeit trägt dazu bei, zwischen der Reaktion des Substrats und der des Photosensibilisators zu unterscheiden.
Modelle zur Dynamik von Fischbeständen sind von wesentlicher Bedeutung, um die Auswirkungen der Fischerei einschätzen und Schlüsselindikatoren zur Ressourcennutzung bereitstellen zu können. Ein EU-finanziertes Projekt trägt nun zur Entwicklung einer neuen Generation von Modellen bei, mit denen die in der Überwachungstechnik erzielten Fortschritte angewandt und Daten ausgewertet werden, die in-situ sowie mit Satelliten erhoben wurden.
Während Südeuropa mit einer erdrückenden Hitzewelle zu kämpfen hat, die von der Presse auf den Namen „Luzifer“ getauft wurde, warnt eine neue Studie, die teilweise von zwei EU-finanzierten Projekten gestützt wird, dass ein globaler Temperaturanstieg von drei Grad die ambitionierten Bemühungen Europas zur Reduktion der Ozonverschmutzung aufheben würde.
Bevor sie von Behörden zugelassen und von der Öffentlichkeit befürwortet werden, müssen die Pläne zur CO2-Speicherung zuerst als sicher und zuverlässig angesehen werden. Ein zentraler Aspekt besteht in dieser Hinsicht im Vermeiden von CO2-Austritten. Es gibt zahlreiche Optionen und Strategien, es ist jedoch nicht immer leicht, die am besten geeignete zu finden.
Ein neues Gasverbrennungsverfahren, das die kostenintensive Gasabscheidung überflüssig macht, durchlief erfolgreich das Scale-up. Die Effizienzeinbußen sind bei der neuartigen Methode niedriger als bei anderen Technologien für CO2-Abscheidung, und die CO2-Vermeidungskosten sind verglichen mit der Aminwäsche um 60 % geringer. Das Konsortium plant bereits, sie um Biomasseverbrennung zu erweitern.
In Zusammenarbeit mit dem Europäischen Investmentfonds hat die Europäische Kommission das Pilotprogramm "Wachstum und Umwelt" lanciert, das den Zugang zu Umweltinvestitionen für kleine und mittlere Unternehmen erleichtern soll.Mit Unterstützung des Europäischen Parlaments ha...
Die Europäische Kommission (GD XVII) hat die Juli-Ausgabe von "Energy in Europe" herausgebracht; sie stellt Strategien und Trends in der Europäischen Union vor. Der mehrsprachige Bericht enthält Artikel zur Energiepolitik und diesbezüglichen Programmen in der Europäischen Unio...
Zu den Technologien für CO2-Abscheidung der zweiten Generation zählt das „Calciumcarbonat-Looping-Verfahren“ (CCL). Doch auch wenn dieses als weniger toxisch als seine Alternativen gilt und erwiesenermaßen nur mit geringen Effizienzeinbußen einhergeht, ist diese Technologie noch weit von der Marktreife entfernt. Die durch SCARLET erreichten Durchbrüche könnten die Technik einen Schritt voranbringen.
Der Klimawandel verschärft den Wassermangel weltweit, und die Partner des EU-geförderten Projekts IMPREX warnen, dass die Auswirkungen aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit im globalen Handel weitreichend sein und ganz Europa betreffen könnten.
Wie schützt man am besten die Rechte kleiner Fischereibetriebe, stellt angemessene Gehälter sicher und steigert ihre Wettbewerbsfähigkeit? Die Partner des EU-geförderten Projekts sehen einen wichtigen Schritt in der Sensibilisierung der Öffentlichkeit und schlagen zu diesem Zweck ein Gütesiegel vor.
So groß wie Delaware, viermal so groß wie London, ein Viertel der Größe von Wales – wie man seine Größe auch immer beschreiben mag, ist klar, dass einer der größten jemals gemessenen Eisberge vom antarktischen Eisschelf abgebrochen ist, wie ein Satellit der NASA am 12. Juli bestätigte.
Busunternehmen aus Deutschland und dem italienischen Südtirol haben sich im Rahmen des EU-geförderten JIVE-Projekts zusammengeschlossen, um 63 Brennstoffzellenbusse für ihre öffentlichen Verkehrssysteme zu beschaffen.
Jüngste archäologische Analysen von Ockerfunden in Äthiopien knüpfen an ein vorausgehendes EU-gefördertes Projekt an, in dem belegt wurde, dass der Homo sapiens früher als bisher gedacht Symbole verwendete.
Erkenntnisse aus dem EU-finanzierten Projekt ALP-AIR belegen, dass die durch das Verkehrswesen entstehende Verschmutzung mit Stickoxiden zu niedrig eingeschätzt wird – tatsächlich ist sie um bis zu das Vierfache höher.
Subtropische Meereswirbel sind als Zonen bekannt, in denen sich treibende Kunststoffabfälle ansammeln. Die Ansammlung solcher Teile nahe den Polen wurde allerdings weniger untersucht. In einer kürzlich veröffentlichten Studie wurde der Arktische Ozean umfassend auf treibende Kunststoffteile hin analysiert, wobei einige interessante Entdeckungen gemacht wurden.
Mit einer neuen Studie, die auf einem zuvor finanzierten EU-Projekt aufbaut, wird der Einfluss untersucht, den Grundwasseraustritte auf das Überleben unserer Vorfahren im Osten Afrikas hatten. Es besteht die Vermutung, dass diese Quellen auch die Evolution angekurbelt haben könnten.
Die NASA möchte Mitte der 2030er-Jahre eine bemannte Marsmission starten. Auf einem Planeten, auf dem die Temperaturen auf -125 °C fallen können, stellt die Energieerzeugung eines der wichtigsten zu lösenden Probleme dar, und vor diesem Hintergrund sollen in Kürze neue Technologien getestet werden. Doch auch für die beste Ausrüstung werden Menschen benötigt, die sie verwenden können, weshalb auch Experimente durchgeführt werden, um die Widerstandsfähigkeit der Astronauten zu testen.
Das neueste research*eu RESULTS PACK – eine Sammlung von Artikeln zu EU-geförderten Projekten, die einem spezifischen Gebiet der wissenschaftlichen Forschung gewidmet sind – ist jetzt als kostenlose PDF-Datei abrufbar. Diese Broschüre beschreibt, wie mit EU-geförderter innovativer Forschungsarbeit neuartige Lösungen entwickelt werden, um das ökologische Wachstum durch höhere Ressourceneffizienz und einen Schritt hin zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu unterstützen.
Die Abbildung des sichtbaren Lichts der Heliosphäre revolutionierte die Untersuchung des Sonnenwinds aufgrund ihres Beitrags zu In-situ-Messungen. Auf diesem Fortschritt aufbauend bündeln europäische Weltraumwissenschaftler ihr Fachwissen, um einzigartige Kataloge zu erstellen und unser Wissen über das gesamte Systems aus Sonne und Erde zu vertiefen.
Die Gezeitenturbine des EU-geförderten Projekts FLOTEC hat nun die Leistung der etablierten Offshore-Windkraftanlagen erreicht und generierte in einem kontinuierlichen Test über 24 Stunden mehr als 18 MWh (Megawattstunden) elektrische Energie. Somit kündigt sich ein Zeitalter der wettbewerbsfähigeren Energieversorgung durch Gezeitenkraft an.
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