
Zur Behandlung vieler Krankheiten werden immer häufiger RNA-Therapeutika eingesetzt. Europäische Forscher prüfen nun deren Eignung zur Behandlung von Duchenne-Muskeldystrophie (DMD).

Viele degenerative Störungen werden durch die Ansammlung nicht löslicherer Amyloid-Protein-Komplexe ausgelöst. Mittel und Wege zur Verhinderung oder Umkehr dieses Phänomens zu finden ist das oberste Ziel der Forschung und Entwicklung im Bereich der Biomedizin.

Unter chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) versteht man chronische Entzündungen des gesamten Verdauungssystems. Europäische Wissenschaftler forschen nun an Biomarkern, um Krankheitsprognosen und klinische Behandlung zu verbessern.

Bei der chronischen Niereninsuffizienz (CKD) handelt es sich um einen über Monate oder Jahre voranschreitenden Verlust der Nierenfunktion. Die frühzeitige Erkennung eines erhöhten Risikos könnte weltweit der Zunahme von Erkrankungen entgegenwirken.

Das Melanom ist eine der häufigsten Krebsarten mit hoher Morbidität. Fast 60% aller Fälle zeigen Mutationen in der BRAF-Kinase (an Position 600), für die maligne Transformation sind aber offenbar weitere genetische Ereignisse verantwortlich.

Anders als die Magnetresonanztomografie (MRT), bei der die am häufigsten vorkommenden Protonen genutzt werden, setzt ein neu entstehendes Bildgebungsverfahren auf das sehr viel weniger verbreitete Element Phosphor. Wissenschaftler setzten eine neue Technologie ein, die das Signal verstärkt, um Hirntumoren zu erkennen und zu klassifizieren.

Blutvergiftungen (Sepsen) sind ein großes medizinisches Problem, an dem intensiv geforscht wird. Eine europäische Studie enthüllte, dass bestimmte aus Immunzellen freigesetzte Enzyme therapeutisch eingesetzt werden könnten, um das Ausmaß der Entzündung zu begrenzen.

Die AIDS-Pandemie ist in afrikanischen Ländern südlich der Sahara (SSA) längst nicht unter Kontrolle und erfordert weiterhin dringend innovative Strategien. Mit der Identifizierung neuer pharmazeutischer Zielmoleküle zur Eindämmung der HIV-Replikation könnte nun die Größenordnung des Problems reduziert werden.

Üblicherweise werden zur Stabilisierung von Knochenbrüchen mechanische Fixateure wie Platten, Nägel und Drähte eingesetzt. Ein neues biomimetisches Hydrogel soll nach dem Vorbild einer Substanz, die von Meeresorganismen produziert wird, die Heilung von Splitter- und Trümmerbrüchen deutlich verbessern.

Die Chromosomenzahl in einer Keimzelle einer Art muss immer gleich bleiben. Zu viele Chromosomen verursachen Erkrankungen wie das Down-Syndrom, und zu wenige Chromosomen begünstigen Tumorerkrankungen.

Die Myelinisierung ist von entscheidender Bedeutung für das reibungslose Funktionieren des Nervensystems. Welche Mechanismen bei der Synthese von Myelin eine Rolle spielen, ist wichtig, um neue Behandlungsmöglichkeiten für demyelinisierende Erkrankungen wie multipler Sklerose zu finden.

Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine unheilbare Autoimmunerkrankung und betrifft weltweit Millionen von Menschen. EU-finanzierte Forscher untersuchten Genvarianten für eine RA-Veranlagung.

Kongenitale Syphilis und HIV-Infektionen sind die Hauptursachen für Krankheiten und Todesfälle bei Neugeborenen. Mit einem erschwinglichen und einfachen Test könnte eine Behandlung noch am Tag der Diagnose vielen Neugeborenen das Leben retten.

Die Industrieländer erleben derzeit eine Zunahme an Asthmaerkrankungen. Die Erforschung der molekularen Ereignisse, die zur Pathophysiologie beitragen, ist entscheidend für die Entwicklung neuer Therapien.

Die Dekonvolution von Immunantworten ist von zentraler Bedeutung bei der Entwicklung effektiver Immuntherapien. Eine europäische Studie konzentrierte sich auf eine neue Funktion spezifischer Hepatozyten-Moleküle bei der viralen Immunantwort.

Das Cannabinoid-System ist an vielen physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers beteiligt. Cannabinoid-Rezeptoren stellen ein vielversprechendes therapeutisches Ziel bei einer Reihe von Krankheiten dar, einschließlich psychischer und motorischer Störungen, Fettleibigkeit, neuropathischen Schmerzen und Krebs.

Ein großes, interdisziplinäres, europäisches Konsortium ist dabei, ein neuartiges Medikament zu entwickeln, mit dem verhindert werden kann, dass Frühgeburten erblinden.

Gen- und Zelltherapien bieten sich als neuartige Alternative zu bisherigen Behandlungsmethoden an. Ein europäisches Konsortium untersucht die Umsetzung solcher innovativen Ansätze zur Behandlung von Epilepsie.

Die Zahlen der durchgeführten Kaiserschnitte weichen innerhalb Europas deutlich voneinander ab. Ein von der EU gefördertes Projekt zielt darauf ab, diese Zahlen zu senken, indem die Anzahl der vaginalen Geburten nach einem Kaiserschnitt erhöht wird.

Oxidative Schäden genetischen Materials beeinträchtigen dessen Integrität und Stabilität und führen zur Entstehung von Krankheitsbildern. Chemische Untersuchungen zur DNS-Reaktivität sind von grundlegender Bedeutung, da eine einzelne Zelle pro Tag bis zu einer Million DNS-Änderungen unterworfen sein kann.

Ein durch die EU finanziertes Projekt, das sich der Verbesserung der Entfernungsrate von bösartigen Tumoren widmet, hat kürzlich in Brüssel sein erstes technisches Treffen abgehalten.

Die Milliarden von Funktionen und Funktionsstörungen im Körper werden durch chemische Moleküle vermittelt. Neue experimentelle Techniken haben es jetzt ermöglicht, chemische Modifikationen im Zusammenhang mit Brustkrebs zu studieren.

Bluthochdruck oder Hypertonie ist eine chronische Erkrankung, die das Sterberisiko bei Schlaganfall, Atherosklerose und anderen Krankheiten erhöht. Die Krankheit ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Genen und Umweltfaktoren.

Eine chronische Leberentzündung kann zum Leberzellkarzinom (HCC, hepatocellular carcinoma) führen, eine der häufigsten Arten von Leberkrebs und die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung. Allerdings ist noch weitgehend ungeklärt, welche ersten zellulären und molekularen Ereignisse die Entzündung auslösen.

Die Stammzellforschung und deren Methoden sind ein großer Hoffnungsträger für die Reparatur und Regeneration von Gewebe. Eine große Hürde ist dabei aber noch immer die Kontrolle der Differenzierung von Zelllinien und die Unterscheidung von anderen Zelltypen des Gewebes.