Biologie

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In der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission werden Herstellern einige rechtliche Vorgaben gemacht, welche die Bewerbung des gesundheitlichen Nutzens der in Olivenöl enthaltenen Polyphenole betreffen. Dank des OLEUM-Projekts kann die Einhaltung dieser Vorgaben nun mit einer einfachen Methode überprüft werden.
Seit neuestem liegen die Ergebnisse einer groß angelegten Studie vor, in der freiwillige Blutspender von der Insel Martinique untersucht wurden. Die Forschungsarbeit wurde während des Ausbruchs des Zika-Virus durchgeführt, von dem im Jahr 2016 laut staatlicher Behörden 568 schwangere Frauen betroffen waren. Die Ergebnisse beleuchten diese Krankheitsfälle sowie die Seroprävalenz näher, könnten jedoch auch wichtige Erkenntnisse zum Umgang mit Blutspenden und zum natürlichen Verlauf von Zika-Infektionen bei Erwachsenen liefern.
Mit einer neuen Technologie, welche Photoakustik und Ultraschall vereint, gelang es der Universität Twente, zwischen arthritischen und gesunden Fingern zu unterscheiden, Leberfibrose zu diagnostizieren und sogar die Geschwindigkeit des Blutflusses zu messen. Bald könnte man auch versuchen, dieses Gerät zur Abbildung von Hautkrebs, Verbrennungen oder Arteriosklerose einzusetzen.
Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass unser immer stärker werdendes Verlangen nach digitalen Technologien unsere geistige und körperliche Gesundheit, neurologische Entwicklung und auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen belasten kann.
Die Wissenschaftler des EU-geförderten Projekts T-FORCES stellten fest, dass der in Tropenwäldern eingelagerte Kohlenstoff ab einem gewissen Punkt nicht weiter zunimmt.
Mit Unterstützung des EU-geförderten PALEOPLANT-Projekt wurden prähistorische Samen von den Kanaren genetisch analysiert und als tausend Jahre alte Gerstenkörner erkannt. Dies beleuchtet die Geschichte der Ureinwohner dieser Inseln.
Australische Forscher veröffentlichten eine wissenschaftliche Arbeit, laut der sich Menschen ihren Lebenspartner durch eine Form von assortativer Paarung suchen. Dies wirkt sich deutlich auf die Entwicklung des menschlichen Genoms aus.
Wenn Sie es über die Festtage mit den weihnachtlichen Leckereien etwas übertrieben haben und sich Ihr Verdauungstrakt etwas erholen muss, tröstet sie möglicherweise die Tatsache, dass irische Forscher in der Bauchhöhle mit dem Mesenterium ein neues Organ definiert und so einen ganz neuen Bereich der Medizin begründet haben.
Es wurde ein Fragment eines Dinosauriers gefunden, das mehr als 99 Millionen Jahre lang in Bernstein eingeschlossen war, versteinerte Federn aufweist und als solches erstmals einem nicht flugfähigen Dinosaurier zugeordnet werden konnte.
Unter schottischer Führung untersucht ein EU-gefördertes Forschungsteam mit Simulationen von Korallenlarven, wie widerstandsfähig Meeresschutzgebiete gegenüber dem Klimawandel sind.
Forscher des EU-geförderten Projekts EVOMECH warnten vor wiederholten Diäten, die zu einer Gewichtszunahme führen könnten, da das Gehirn die Diäten als kurze Hungersnöte interpretiert und die Menschen dazu drängt, Fettreserven für künftige Zeiten der Nahrungsknappheit aufzubauen.
Mit einem einen quantitativen Ansatz zur Erforschung des Immunsystems ermöglichten EU-finanzierte Forscher die nähere Untersuchung des Verhaltens von T-Zellen.
Eine neue, vom EU-geförderten TRIFORC-Projekt unterstütze Studie zeigte, dass bei einer Pflanze durch Veränderung des genetischen Codes einer Aminosäure ein Prozess ausgelöst wird, durch den ein neues, natürliches Produkt entsteht, das auf vielerlei Weise eingesetzt werden könnte – etwa um die Resistenz der Pflanze gegenüber Krankheiten zu steigern.
Nachdem den Anweisungen eines jungen britischen Mädchens stattgegeben wurde, sich kryokonservieren und später, wenn es eine Heilung für Krebs gibt, wiederbeleben zu lassen, entstand innerhalb und außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft eine intensive Debatte sowohl über die Realisierbarkeit der Kryokonservierung als auch über ethische Fragen, die das Verfahren aufwirft. Es geht wieder um die jahrhundertealte Frage, die den Konflikt zwischen moderner Wissenschaft und Ethik definiert: Selbst wenn wir etwas tun könnten, sollten wir es auch wirklich tun?
Ein von der EU gefördertes Forschungsprojekt zeigt, dass Verschiebungen zwischen den Licht- und Temperaturzyklen die innere Uhr von Fruchtfliegen irritieren und ihre Aktivität beeinflussen.
Forscher aus den USA veröffentlichten ein Papier, in dem sie über ihre Erkenntnisse berichten, dass die Chancen eines Menschen, an einem neuen Grippevirusstamm zu erkranken, zumindest teilweise davon abhängen, mit welchem Virusstamm er als Kind zuerst in Berührung gekommen ist.
Nachdem sie versteinerte Blätter umfassend untersucht hatten, stellten Forscher aus den USA und Argentinien eine neue Theorie dazu auf, warum sich die südliche Hemisphäre der Erde schneller von dem Asteroideneinschlag erholte, der vor 66 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte.
Weniger als eine Woche, bevor die amerikanischen Wähler in der wohl wichtigsten US-Präsidentschaftswahl seit vielen Jahren dazu aufgefordert sind, zwischen Hillary Clinton und Donald Trump zu wählen, klären Wissenschaftler und Psychologen über die tiefer liegenden Faktoren auf, welche die Entscheidung des Einzelnen bestimmen, den einen Kandidaten oder die eine Partei vorzuziehen und für jenen oder jene zu stimmen.
Eine neue Theorie zu dem Thema, wie das Gehirn zu Beginn elementare Mathematik erlernt, könnte Methoden zum Identifizieren und Lehren von Schülerinnen und Schülern mit Lernschwierigkeiten in Mathematik verändern.
Jeder, der schon einmal an einem See oder einem kleinen Teich war, wird das evolutionäre Wunder jener eigenartigen Insekten beobachtet haben, die völlig problemlos über das Wasser laufen können, als wenn sie festen Boden unter den Füßen hätten. Ein EU-Projekt ermöglicht der ENS de Lyon die Genetik hinter dieser Funktion zu untersuchen.
Japanische Wissenschaftler züchteten aus Stammzellen erstmals künstliche Eizellen, aus denen mithilfe eines Verfahrens, das eines Tages auch für den Menschen anwendbar sein könnte, lebende Mäuse entstanden.
Das Studium der Reaktion von lebenden Organismen auf den Klimawandel ist in Anbetracht eines scheinbar nicht mehr umkehrbaren Trends sehr wichtig. Im Gegensatz zu anderen Arten, die viel wissenschaftliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, wurden Insekten bisher kaum beachtet. Ein EU-Projekt versucht nun, diese Wissenslücke zu schließen, indem es die besonderen Merkmale von Insekten berücksichtigt.
Während der Höhepunkt der Halloween-Saison herannaht, kommt es im englischsprachigen Teil der Welt derzeit zu zahlreichen Sichtungen von „unheimlichen Clowns“, die sich anfangs in den USA ereigneten, sich aber nun auf Großbritannien, Kanada und Australien ausgeweitet haben. Die meisten Clowns stellten sich als Trittbrettfahrer heraus – die bei den Opfern ausgelöste Angst ist hingegen real. Folglich kam es zu einem gesteigerten Interesse an den wissenschaftlichen und psychologischen Gründen dafür, dass Clowns auf so viele Menschen furchteinflößend wirken.
Wissenschaftler der EU-finanzierten Projekte STILTS und NEUROFAST konnten im Rahmen einer neuen Studie belegen, dass Menschen, die eine Mutation in einem bestimmten Gen aufweisen, fetthaltigere Nahrungsmittel bevorzugen und weniger Appetit auf Süßes haben.
In einem neuen Artikel haben Forscher von der Universität Southampton, Vereinigtes Königreich, und Mitglieder des EU-finanzierten RAMP-Projekts demonstriert, wie Memristoren die Entwicklung vom genaueren und erschwinglichen Neuroprothesen und bioelektrischen Heilmittel unterstützen könnten.
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