Biologie

Für Vögel und Säugetiere ist vor allem der Hörsinn wichtig, um Beute zu finden und Fressfeinden zu entkommen. Ein EU-finanziertes Projekt sollte nun klären, wie in natürlicher Umgebung akustische Signale verarbeitet werden.
Im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts wird die Eignung von Hanf- und Flachsfasern zur Herstellung nachhaltiger Verpackungen untersucht.
Eine interdisziplinäre EU-finanzierte Initiative befasste sich erfolgreich mit entscheidenden Fragen in Bezug auf den Klimawandel, indem sie unterschiedliche Parameter von Baumringen analysierten und verschiedene statistische Ansätze anwendeten.
Jüngste Studien enthüllten Zusammenhänge zwischen veränderter tRNA (Transfer-RNA)-Abundanz und Apoptose bzw. gestörter Genexpression bei tumorigenen Zellen. Eine europäische Studie untersuchte nun die Prozesse, die die tRNA-Abundanz unter Stress beeinflussen.
Eine europäische Studie entwickelt einen immuntherapeutischen Ansatz mit Spender-T-Zellen, um Transplantationen von hämatopoetischen Zellen und damit die Behandlung von Leukämie zu verbessern.
Ein EU-Konsortium, das sich aus Vertretern von Industrieunternehmen und Forschungsinstituten zusammensetzt, arbeitet an einem innovativen Verfahren zur Gewinnung hochwertiger Produkte aus Mikroalgen. Der mögliche Anwendungsbereich erstreckt sich von der Rohstofferzeugung über die Ernteindustrie bis zur Ölgewinnung und -aufbereitung.
Im Rahmen eines EU-Projekts wird die Nutzung perennierender Gräser als Biomasseanbaupflanze untersucht, die auf ansonsten nutzlosem Grenzertragsboden angebaut werden können.
Eine unausgewogene Entwicklung im Gehirn von Säugetieren gilt als eine der Ursachen für neurologische Entwicklungsstörungen. Ein EU-finanziertes Projekt untersucht derzeit Entwicklungsprozesse in der Hirnrinde mittels mehrfarbiger multiklonaler Markierung.
Um die Übertragung von Infektionen auf den Menschen und landwirtschaftliche Verluste durch Insekten zu verhindern, werden meist chemische Insektizide eingesetzt. Eine europäische Studie schlägt nun einen zielgerichteteren Ansatz vor, der auf genomischen und biologischen Analysen der Vektoren beruht.
Die Herstellung von Arzneimitteln in Pflanzen kann effizienter sein als mit klassischen Produktionsmethoden. In Pflanzen produzierte Impfstoffe sind einfach und billig in der Herstellung und eignen sich somit zur Impfung von Mensch und Tier gegen Infektionskrankheiten.
Um neue Interventionsstrategien zu entwickeln, muss die Dynamik mikrobieller Gemeinschaften und die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen intensiv erforscht werden.
Um einen akuten Schlaganfall angemessen versorgen zu können, muss das Auftreten erster Symptome zeitlich genau geklärt sein. Ein europäisches Konsortium entwickelt daher eine Methode, um das Zeitfenster für die therapeutische Intervention zu ermitteln.
Ein europäisches Konsortium entwickelt neue Therapien für eine Gruppe seltener neurodegenerativer Erkrankungen, der so genannten Neurodegeneration mit Eisenablagerung im Gehirn (Neurodegeneration with Brain Iron Accumulation, NBIA).
Biofilm-bildende Mikroorganismen werden zunehmend zum Problem, insbesondere in der Medizin. Eine europäische Studie will zur Lösung des Problems nun medizinische Implantate entwickeln, die mit speziellen antibakteriellen Materialien beschichtet werden.
Schizophrenie ist eine schwerwiegende psychische Erkrankung. EU-finanzierte Forscher entwickeln Biomarker und prädiktive Tests, um schwere Krankheitsverläufe frühzeitig zu erkennen und sicherzustellen, dass schnell und wirksam medizinisch interveniert werden kann.
Forscher haben Tausende einzelner Honigbienen in einem Bienenstock verfolgt, um besser zu verstehen, wie sie kommunizieren und Krankheitserreger übertragen.
Forschern zufolge könnte das epikardiale Fettgewebe (um das Herz herum) Einfluss auf dessen biologische Funktion haben. Eine europäische Studie untersuchte nun Hintergründe und möglichen therapeutischen Nutzen.
Bei Vielzellern differenzieren sich ursprünglich naive Vorläuferpopulationen in der weiteren Entwicklung zu spezialisierten Zellen. Ein EU-Projekt untersuchte nun an embryonalen Mausstammzellen (ESC), wie diese Zelldifferenzierung reguliert wird.
Ein EU-finanziertes Projekt gestaltete in Zentralasien und Europa die größte jemals durchgeführte Studie zu Frauen mit einer Präeklampsie und deren Kindern. Es wird damit gerechnet, dass die Ergebnisse zu einem Vorhersageinstrument für die Erkrankung führen werden.
Europäische Forscher entwickeln ein automatisiertes Hochdurchsatzverfahren zur Analyse der Proteinglykosylierung. Die Technologie soll die derzeitige Diagnostik unterstützen und die Suche nach krankheitsspezifischen Biomarkern vorantreiben.
Allem Anschein nach, ist die sogenannte nicht-kodierende DNA doch nicht so inaktiv. Im Zuge von EU-Forschungsarbeit wurde die molekulare Grundlage für deren Beteiligung an manchen Krebsarten entdeckt.
Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zufolge starben 2005 1,8 Mio. Menschen allein an Durchfallerkrankungen. Daher sind bessere diagnostische Methoden gefragt, um die düstere Statistiken aufzuhellen.
Nierenversagen führt zu Bluthochdruck und in der Folge zu weiteren Schäden an den Nieren. Eine EU-Studie befasste sich mit den Mechanismen der Salztransportsteuerung in den Nieren mithilfe eines Modellsystems.
Das Zentralnervensystem basiert hauptsächlich auf der Übertragung von elektrischen Impulsen und Spannungen, die erzeugt werden, wenn Ionen in das Neuron hinein oder aus ihm hinaus fließen. Nun wurden wichtige Erkenntnisse zur faszinierenden elektrischen Aktivität im endogenen Hintergrund gewonnen, die offenbar bei der Verarbeitung von Eingangssignalen eine große Rolle spielt.
Derzeit existieren noch keinerlei Möglichkeiten für eine funktionelle Heilung nach vollständiger Durchtrennung des Rückenmarks (spinal cord injury, SCI). Europäische Wissenschaftler entwickelten nun eine Gehirn-Rückenmarks-Schnittstelle (brain-spinal interface, BSI), um die Bewegungsfähigkeit bei schwerstgelähmten Patienten wiederherzustellen.
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