
Ein Wurm, der als Zwitterwesen existiert und sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane hat, seine Spermienproduktion dem Konkurrenzdruck anpasst und fähig zur Selbstbefruchtung ist, bietet neue Einblicke in die männliche Fruchtbarkeit.

Wissenschaftler realisieren die sichere und kostengünstige Herstellung von chemischen Stoffen und greifen dabei anstelle der traditionell verwendeten Edelmetalle auf reichlich vorhandene, ungiftige Metalle wie Eisen oder Kobalt zurück, um chemische Reaktionen zu beschleunigen.

Das Immunsystem ist ein komplexes und dennoch streng reguliertes System. Um das bei Autoimmunerkrankungen gestörte Immungleichgewicht wiederherzustellen, ist eine spezifische Eliminierung pathogener T-Lymphozyten nötig.

Hirnfunktionen wie Wahrnehmung, Denken und Handeln sind das Ergebnis komplexer Interaktionen zwischen Neuronen. EU-finanzierte Forscher analysierten in diesem Zusammenhang nun die nicht-zufällige Dynamik neuronaler Netze.

Die Art und Weise, wie die Umgebung visuell wahrgenommen wird (z.B. einfache Parameter wie Helligkeit und Kontrast), stellt die Menschheit seit langem vor Rätsel. Eine EU-Studie erforscht nun, wie synaptische Verbindungen im retinalen Neuronenkreis visuelle Informationen liefern.

Eine effektive Gesundheitskommunikation beim Ausbruch einer Infektionskrankheit ist von entscheidender Bedeutung für die Beeinflussung der Öffentlichkeit und hilft, die Krankheit einzudämmen. Eine EU-finanzierte Studie arbeitete an einem Verhaltens- und Kommunikationspaket, mit dem relevante Nachrichten an die Öffentlichkeit vermittelt werden können.

Die Zunahme resistenter Bakterien durch übermäßigen Einsatz von Antibiotika ist eine große medizinische Herausforderung, sodass neue Behandlungsmethoden gefragt sind.

Für die Entwicklung neuer Virostatika sind detaillierte molekulare und strukturelle Daten zu wichtigen Phasen der Virusreplikation unabdingbar.

In der Entwicklungsphase folgen Nervenzellen oft spezifischen Pfaden, damit ihre Axone das richtige Ziel erreichen. Die so genannte Axonenführung ist eine der Grundvoraussetzungen für Perzeption und Kognition.

Forscher untersuchen, wie Pflanzen sich mithilfe genetischer Veränderungen an Umweltveränderungen anpassen. Die Vorhersage dieser Reaktionen auf zukünftige Klimaänderung wird es den Forschern ermöglichen, nachhaltige Kulturpflanzen zu entwickeln.

Durch die EU finanzierte Forscher untersuchen Atlantischen Lachs, um die Auswirkungen der globalen Umweltveränderungen auf die Genetik besser zu verstehen.

Die weltweite Forschung hat viel Zeit und Geld in die Entschlüsselung des menschlichen Genoms investiert. Ein EU-finanziertes Projekt wandte Wissen und Methoden, die daraus hervorgingen, nun auf biowissenschaftliche Studien an, die über die Forschung am Homo sapiens hinausgehen.

Bei Verletzungen werden im Skelettmuskel molekulare Mechanismen aktiviert und koordiniert, um Muskelarchitektur und Funktionalität wiederherzustellen. Genauere Kenntnisse darüber, wie dieser Prozess die Muskeldystrophie verändert, könnten neue Therapien in entscheidender Weise fördern.

Ein Herzstillstand zählt nach wie vor zu den größten Herausforderungen für die moderne Kardiologie. Ein europäisches Konsortium arbeitet an einer neuen Behandlung, die auf Ultraschalltechnologie basiert.

Die Art Spinnerdelfin (Stenella longirostris) besteht aus sechs Gruppen, die in bestimmten Habitaten (Ekotypen) leben. Durch EU-Fördermittel wurde die Untersuchung der Evolutionsmechanismen unterstützt, die für die verschiedenen Merkmale verantwortlich sind, welche diese Populationen zeigen.

Europäische Forscher untersuchten den Prozess der Gefäßbildung bei Zebrafischembryonen. Ihre Erkenntnisse bringen uns einen Schritt näher an das Verständnis dieses Lebensprozesses in Gesundheit und Krankheit.

Eine multidisziplinäre Studie zur Funktionsweise des Gehirns und innovative Methoden der Hirnbildgebung sollen neue Erkenntnisse über neuropsychiatrischen Erkrankungen liefern.

Noch sind viele grundlegende Fragen zur Biologie des Neandertalers (Homo neanderthalensis) ungeklärt, etwa über dessen aufrechte Haltung oder Gangart. Ein EU-finanziertes Projekt untersuchte daher nun die Knochenstruktur dieser ausgestorbenen Menschenart.

Im Rahmen einer EU-finanzierten Studie wird die Verbindung zwischen Streptokokkeninfektionen und Tic-Störungen untersucht. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse zu der Pathogenese von Tic-Störungen und bestimmen genetische sowie Umweltrisikofaktoren.

Ein EU-Projekt verfolgte einen interdisziplinären Ansatz zur Prüfung der Zuordnung zwischen Sprache und Wahrnehmung im Laufe des Lebens von gesunden und kranken Menschen.

Anhand eines Hybrid-Spatzes, der vor kurzem aus der Kreuzung zwischen zwei verschiedenen Spatzenarten hervorgegangen ist, um die Genetik der Artbildung zu verstehen.

Moskitos sind Träger (Vektoren) einer Reihe von Infektionskrankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber und Gelbfieber - alles ernsthafte Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit. Ein großes EU-gefördertes Konsortium nutzte die genetische Manipulation von Mückenvektoren, um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu kontrollieren.

Forscher wollen Nahrungspflanzen mit einem erhöhten Maß an gesundheitsfördernden Carotinoiden produzieren, indem sie herausfinden, wie Pflanzen genau die Produktion dieser hochwertigen Bioprodukte regulieren.

Die Landwirte sind in einem ständigen Kampf gegen Schädlinge und Krankheiten, während durch den Klimawandel ihre Häufigkeit und Schwere zunehmen könnte. Die Verfügbarkeit von chemischen Mitteln zur Bekämpfung von Pflanzenpathogenen ist auf den Umweltschutz und den Schutz der menschlichen Gesundheit beschränkt. Daher bietet die Verwendung umweltfreundlicher nachhaltiger Produkte eine Alternative.

Eine neue Forschungsinitiative der EU untersucht die Mikroorganismen im Darm von mehr als 1.000 Milchkühen, um die Methan (CH4)- und N-Emissionen zu begrenzen und die Produktivität zu verbessern.