Ein tieferes Verständnis davon, wie sich unser Gehirn im Lauf des Lebens weiterentwickelt und uns so ermöglicht, uns anzupassen und komplexe Fertigkeiten wie eine Sprache zu erlernen, könnte eines Tages zu intelligenteren Robotern führen.
Am 31. August wurden menschliche Knochenreste im berühmten Schiffswrack von Antikythera entdeckt. Diese Entdeckung gibt den Wissenschaftlern erstmals Hoffnung, die DNA eines Schiffbruchopfers aus dem ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung untersuchen zu können.
Im Rahmen der zum Teil durch das EU-finanzierte Projekt EXPEER geförderten Forschung fand man heraus, dass sich Pflanzen zunehmend an den steigenden atmosphärischen Kohlenstoffdioxidgehalt (CO2) anpassen. Diese Erkenntnisse könnten wichtige Auswirkungen auf die globale Ernährungssicherheit und den Naturschutz haben.
Derzeit fehlt es an wirksamen Behandlungen für Chorea Huntington, weshalb einer von 10 000 Menschen unter schwer zu ertragenden Symptomen leiden muss. Dazu zählen Schwierigkeiten bei der Muskelbewegung, Nahrungsaufnahme und Kommunikation sowie psychische Probleme. Die Forscher eines EU-Konsortium sind überzeugt, das lange gesuchte Heilverfahren gefunden zu haben und es sehr bald in ersten präklinischen Studien erproben zu können.
EU-geförderte Forscher untersuchen derzeit, wie sich der Klimawandel auf Schwebfliegen, die Bienen und Wespen imitieren, auswirkt und welche evolutionsbiologischen Folgen diese Veränderungen mit sich bringen.
Mit neuen Einblicken in das Navigationsverhalten bringt uns das EU-finanzierte Projekt ANT NAVIGATION der nächsten Generation neurowissenschaftlicher Durchbrüche einen Schritt näher.
Eine neue Studie hat gezeigt, dass Sandgräber in verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Rollen wahrnehmen und dass diese Verhaltensänderung eher durch das Alter bestimmt wird als durch Kastenzugehörigkeit.
Angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums und der Gefahr, die der Klimawandel für anbaufähiges Land darstellt, ist die Frage, wie wir für eine nachhaltig pathogenfreie Landwirtschaft sorgen können, eine der drängendsten Herausforderungen im Bereich der modernen Landwirtschaft. Nun könnte die Studie einer Art von holzbrütenden Käfern tatsächlich Antworten auf diese Frage liefern.
Was können Softwaredesigner und IKT-Spezialisten von Maden lernen? Offenbar eine ganze Menge. EU-finanzierte Wissenschaftler hoffen, dass sie eine Ära selbstlernender Roboter und vorausahnender Computer einleiten können, indem sie komplexe Lernprozesse bei einfachen Organismen verstehen.
Merkwürdigerweise scheinen sich Krebspatienten auf der ganzen Welt einig zu sein, dass die wirksamste Behandlung gegen Krebs – die Chemotherapie – in Wirklichkeit ihr Immunsystem zerstört. In Lettland vollbringt eine bahnbrechende Virotherapie namens Rigvir seit 2004 jedoch Wunder. Diese neue Behandlung, die Krebszellen abbaut, stimuliert das Immunsystem und fördert die Selbstzerstörung von Krebszellen. Dank Unterstützung der EU im Rahmen von Horizont 2020 wird sie auch bald im Rest Europas zur Verfügung stehen.
Knapp einen Monat, nachdem das Unternehmen für sein QR-010-Molekül den Fast Track-Status der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) erhielt, macht es weiterhin gute Fortschritte. Mit QR-010, das im Rahmen von H2020 kofinanziert wird, sollen Mukoviszidose-Patienten behandelt werden können, welche die übliche ∆F508-Mutation aufweisen – dies sind 70 % der Mukoviszidose-Patienten.
Haben Sie in der Nacht von Donnerstag, den 18. August, auf Freitag, den 19. August, schlecht geschlafen? Hatten Sie vielleicht einen besonders real wirkenden Albtraum oder sind unerklärlicherweise viel früher aufgewacht als gewöhnlich? In dieser Nacht leuchtete ein besonders großer Vollmond am Himmel, den man im August als Kornmond bezeichnet. Der Vollmond soll nicht nur Menschen in Werwölfe verwandeln können, sondern vielen anderen auch schlaflose Nächte bereiten – auch wenn Letzteres weniger aufregend ist.
In einer kürzlich veröffentlichen wissenschaftlichen Arbeit stellt ein Wissenschaftlerteam aus den USA die These auf, dass der weibliche Orgasmus seine Wurzeln in einem Mechanismus zur Freigabe von Eizellen während des Geschlechtsakts habe, der im Lauf der Evolution durch die spontane Ovulation jedoch überflüssig wurde.
Seit Beginn der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro ist die Anwendung des antiken Schröpfverfahrens durch diverse Athleten, die sich davon eine schnellere Erholung und höhere Leistungen erhoffen, bislang einer der meistkommentierten Aspekte der Veranstaltung. Wissenschaftler sind jedoch geteilter Meinung hinsichtlich des tatsächlichen medizinischen Nutzens des Schröpfens, von einem Placebo-Effekt einmal abgesehen.
Durch die im EU-geförderten Projekt TERRAGEN geleistete Forschungsarbeit wurde festgestellt, dass die Fragmentierung der Wälder Arten belastet, die auf Veränderungen bei Lichteinfall, Feuchtigkeit und Temperatur empfindlich reagieren.
Da der 13. August weltweit als Internationaler Tag der Linkshänder anerkannt wird, warf man in der vergangenen Woche sowohl auf die biologischen und genetischen Ursachen für Linkshändigkeit beim Menschen als auch auf die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Linkshänderdaseins einen genaueren Blick.

Über ihren Geruchssinn, den so genannten olfaktorischen Sinn, nehmen Organismen verschiedenste Chemikalien in ihrer Umgebung wahr, was u.a. bei der Nahrungssuche Gefahrenabwehr und Suche nach möglichen Geschlechtspartnern hilfreich ist.

Zwar gilt sie als Zukunft der Gesundheitsversorgung, aber noch hat die personalisierte Medizin einen langen Weg vor sich, bevor sie traditionelle Praktiken, die auf dem Trial-and-error-Prinzip beruhen, vollständig ersetzen kann. Ein EU-finanziertes Projekt hat eine Reihe von Tools und Dienstleistungen entwickelt, die alle rechtlichen, ethischen und wissenschaftlichen Aspekte berücksichtigen, um ihre Umsetzung zu beschleunigen.

EU-finanzierte Ökologen haben eine neue Theorie entwickelt, die biologische Vielfalt mit dem Verlust von Lebensraum in Verbindung bringt. Die Arbeit besitzt das Potenzial, die weltweiten Schutzbemühungen zu verbessern.

Die dreidimensionale Struktur von Proteinen ist für das Verständnis ihrer Funktion von zentraler Bedeutung. Europäische Forscher konzentrierten sich auf die Kristallisation von membrangebundenen Enzymen.

Europäische Forscher entwickelten ein neuartiges Gerät, um die Bildung von Lipid-DNA-Komplexen zu visualisieren. Es könnte verwendet werden, um die Wirkung von Verabreichungssystemen auf die Zellstruktur zu beurteilen.

Schädigungen peripherer Nerven können Ursache für schwere Behinderungen sein. Ein EU-finanziertes Konsortium entwickelte daher ein künstliches Nervenimplantat, um die Regeneration geschädigter peripherer Nerven zu stimulieren.

Im Rahmen einer transkontinentalen Untersuchung einer Pflanze, die in Europa und Nordamerika angesiedelt ist, wurden mehrere Mechanismen entschlüsselt, die hinter dem Erfolg invasiver Pflanzenarten stehen.

Wissenschaftler untersuchten die Struktur und Aktivität einer Proteinfamilie, die dafür sorgt, dass Schwermetalle aus der Zelle abtransportiert werden. Auf dieser Basis könnten Strategien entwickelt werden, um die Metalltoxizität bei Menschen und Pflanzen zu senken.

Wirte und Pathogene entwickeln ständig Schutz- und Abwehrmechanismen, die vor allem durch kleine RNA reguliert werden. Forscher untersuchten nun die Interaktion zwischen Pilzen und Pflanzen, um Prozesse und Effekte besser zu verstehen.