Wissenschaften

Mini-Organoide aus dem Labor: wie Nerven und Muskeln zueinanderfinden + test

Laufen, springen, tanzen – dafür müssen Nerven und Muskeln perfekt zusammenarbeiten. Doch wie entsteht diese Verbindung, und was geschieht, wenn sie versagt? Ein Team am Max-Delbrück-Centrum in Berlin hat im Labor winzige menschliche neuromuskuläre Organoide gezüchtet, die sich selbst organisieren. Aus reiner Neugier entstand so ein Werkzeug, das die Suche nach Therapien beschleunigen kann – und am Ende kannst du prüfen, welcher Forschertyp in dir steckt.

Einst sprach die Menschheit zehntausende Sprachen – was ist aus ihnen geworden? + test

Englisch, Spanisch, Deutsch – die Sprachen, die heute an Universitäten gelernt werden, sind eigentlich Überlebende. Eine in „Science“ veröffentlichte Studie zeigt, dass vor 1000 bis 3000 Jahren bis zu 75.000 Sprachen gleichzeitig existierten, heute sind es rund 7500. Überraschend: Der große Rückgang begann lange vor dem Kolonialismus, und vor dem Ackerbau gab es wohl weniger Sprachen als heute – und am Ende kannst du testen, wie viel Polyglott in dir steckt.

Eine Spritze statt wochenlanger Zellfabrik: Wie Nanopartikel die Krebstherapie billiger machen könnten + test

Eine CAR-T-Therapie kann Krebs zurückdrängen, indem sie die eigenen Immunzellen der Erkrankten umprogrammiert – doch jede Dosis entsteht bis heute einzeln, über Wochen, in spezialisierten Einrichtungen und für bis zu 300 000 Euro. Das EU-Projekt NANO-ENGINE hat die Frage umgedreht: Warum nicht die Fabrik zu den Zellen schicken statt die Zellen zur Fabrik? Eine einzige Injektion, ein Nanopartikel, das die Arbeit im Körper erledigt – und dahinter eine Denkweise, die sich prüfen lässt, nämlich Prozesse zu zerlegen statt sie zu beschleunigen.

Ein harmloses Virus als Kompass für die richtige Medikamentendosis + test

Nach einer Nierentransplantation müssen Ärztinnen und Ärzte die Dosis der Immunsuppressiva genau treffen: Ist sie zu gering, wird die neue Niere abgestoßen, ist sie zu hoch, drohen gefährliche Infektionen. Ein europäisches Forschungsteam setzt dabei auf einen ungewöhnlichen Helfer: ein harmloses Virus, das fast jeder Mensch im Blut trägt und das als natürlicher Messwert der Abwehr dienen kann – und am Ende kannst du prüfen, ob auch du ein Gespür für das richtige Maß hast.

Wie ein smarter Chip Hirnimplantate vom Datenstau befreit + test

Gehirn-Computer-Schnittstellen scheitern oft nicht an Visionen, sondern an Physik: zu viele Daten, zu wenig Bandbreite, zu viel Wärme im Kopf. Ein europäisches Team im Projekt IoN fand einen cleveren Ausweg – es nutzt das Körpergewebe als Datenleitung und sendet nur dann, wenn Neuronen wirklich aktiv sind. Im Test: 500 Mbit/s bei kaum messbaren Fehlern. Ein Thema zwischen Medizin, Elektronik und Informatik – und am Ende kannst du prüfen, ob du selbst einen Kopf für Neurotechnologie hast.

Kaffeesatz und Erdnussschalen als medizinisches Werkzeug gegen Tumoren + test

Kaffeesatz aus der WG-Küche und Erdnussschalen vom Vorabend landen normalerweise im Müll. In einem europäischen Forschungsprojekt werden sie zum Ausgangsmaterial für winzige Teilchen, die einen Tumor gleichzeitig sichtbar machen und bekämpfen sollen — und damit die gewohnte Reihenfolge aus erst Diagnose, dann Therapie auflösen. Was dabei entsteht, ist kleiner als zwanzig Nanometer und stammt aus einer Tonne, die sonst niemanden interessiert — und am Ende kannst du prüfen, ob du selbst so denkst wie jemand, der Dingen ein zweites Leben gibt.

Pilzfutter, Seetang und Netze, die sich auflösen: So soll Europas Fischzucht grüner werden + test

Weltweit wird immer mehr Fisch gezüchtet, in der EU dagegen immer weniger. Europa will das ändern, ohne seine Klimaziele zu opfern. Ein CORDIS Synergy Info Pack stellt 26 EU-geförderte Projekte vor, die an gesünderen Fischen ohne Antibiotika, Futter aus Pilzen und Insekten, schwimmenden Algenfarmen und einer Aquakultur ohne Abfall arbeiten – und am Ende kannst du prüfen, wie viel nachhaltiges Meer auf deinem eigenen Teller landet.

Zweites Leben für den Akku: Was Roboter, Chemie und Blockchain aus Altbatterien machen + test

Wenn der Akku eines Elektroautos schwächelt, ist er noch lange kein Müll, sondern ein Lager für Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan. Im EU-Projekt BATRAW zerlegen Roboter, KI-Kameras und Laser die Batteriepakete, eine chemische Anlage holt über 98 % der wertvollen Metalle zurück, und ein digitaler Pass verfolgt jede Batterie durch die Wertschöpfungskette. Robotik, Chemie und IT greifen hier ineinander – und am Ende kannst du prüfen, wie viel Kreislaufingenieur in dir steckt.

Was vom Bierbrauen übrig bleibt und warum es als Flasche zurückkommt + test

In jeder Brauerei bleibt nach dem Maischen eine feuchte, körnige Masse zurück: Treber, der größte Abfallstrom des ganzen Betriebs. Ein europäisches Forschungsprojekt hat daraus kein Tierfutter gemacht, sondern Kunststoff – und aus dem Kunststoff Flaschen, Schalen und einen Flaschenständer für die Gastronomie. Entscheidend ist dabei nicht, ob das Wort „bio" auf dem Material steht, sondern woraus es wirklich besteht und was am Ende damit passiert – und genau daran lässt sich prüfen, wie weit das eigene Denken über Abfall reicht.

Wie Agrarökologie für Kleinbauern in Ostafrika messbar wird + test

In Ostafrika bewirtschaften kleinbäuerliche Betriebe meist weniger als zwei Hektar und erzeugen trotzdem bis zu 70 % der Nahrungsmittel ihrer Länder. Das EU-finanzierte Projekt PrAEctiCe hat versucht, aus der allgemeinen Idee der Agrarökologie konkrete Kennzahlen für Entscheidungen auf dem eigenen Hof zu machen, und sie in Kenia, Uganda und Tansania erprobt — am Ende kannst du prüfen, wie viel du von diesem Schritt von der Idee zu den Zahlen mitgenommen hast.

Wasserfilter aus Abfall und ein Sensor für die Tasche + test

Fische brauchen gutes Wasser – doch in Europa erfüllen nur 37 Prozent der Oberflächengewässer die Umweltanforderungen. Das EU-Projekt SusWater hat deshalb nach Wegen gesucht, Schadstoffe günstig und nachhaltig aus dem Wasser zu holen: mit Materialien aus Reststoffen, mit Pilzen aus Abwasser, mit Licht und mit tragbaren Sensoren. Ein Thema für alle, die Chemie, Biologie und Umweltschutz verbinden wollen — und am Ende kannst du testen, ob in dir ein Detektiv für sauberes Wasser steckt.

Vier Wege zum Essen von morgen: wie Forschende die Ernährungssysteme im südlichen Afrika umbauen + test

Was auf dem Teller landet, entscheidet sich lange vorher: auf dem Feld, im Stall, im Labor, im Ministerium und im Hafen. Das EU-Projekt FoSTA-Health hat untersucht, wie sich dieses Geflecht im südlichen Afrika bis 2050 verändern kann, und liefert dabei keine einzelne Prognose, sondern vier mögliche Wege, von denen jeder etwas bringt und jeder etwas kostet. Am Ende steht keine Formel, sondern eine Denkweise – und die Frage, ob du selbst eher in Systemen oder in Einzelfällen denkst.

Wie Satelliten dem Stromnetz helfen, mit Sonne und Wind Schritt zu halten + test

Sonne und Wind richten sich nicht nach dem Stundenplan der Stromkunden: Ändert sich das Wetter, ändert sich auch die Menge an Energie, die ins Netz fließt. Das EU-finanzierte Projekt RESPONDENT wollte diese Unsicherheit verringern, indem es Daten der europäischen Raumfahrtprogramme Copernicus und Galileo mit Messwerten lokaler Wetterstationen verknüpfte, und hat seine Plattform in Griechenland und Spanien erprobt — am Ende kannst du prüfen, wie gut du den Weg vom Satelliten ins Stromnetz verstanden hast.

Übersehen wir Außerirdische, weil wir Angst vor dem falschen Ja haben? + test

Teleskope, Sonden, jahrelange Suche – und trotzdem kein bestätigter Hinweis auf Leben jenseits der Erde. Ein internationales Forschungsteam fragt, ob das Problem vielleicht nicht im All liegt, sondern in unserer Art zu suchen: Wer vor allem ein falsches Ja vermeiden will, übersieht womöglich ein echtes. Falsch-positiv und falsch-negativ kennst du aus der Statistik – hier geht es um die größte Frage der Astrobiologie – und am Ende kannst du prüfen, wie viel Spürsinn eines Alien-Jägers in dir steckt.

Warum der Sternenhimmel klumpig ist und was das über das Universum verrät + test

An einem klaren Abend außerhalb der Stadt fällt es sofort auf: Die Sterne verteilen sich nicht gleichmäßig über den Himmel. An einer Stelle drängen sie sich zu einem hellen Band, an einer anderen bleibt es fast leer. Dahinter steckt keine Laune der Natur, sondern die Schwerkraft, der Aufbau unserer Galaxie und eine Geschichte, die bis zu Galaxienhaufen und heißem Gas zwischen ihnen reicht. Ein Astronom aus Leiden erklärt, was da oben eigentlich zu sehen ist – und am Ende kannst du prüfen, wie du selbst in den Himmel schaust.

Kann ein Algorithmus das Demenzrisiko erkennen, bevor Symptome auftreten? + test

Mehr als 10 Millionen Menschen in Europa leben mit leichten kognitiven Störungen, und bei etwa der Hälfte entwickelt sich innerhalb von fünf Jahren eine Demenz. Doch es fehlt ein erschwingliches Werkzeug, das zeigt, wen es treffen wird. Das EU-Projekt AI-Mind verbindet EEG-Aufzeichnungen, Blutbiomarker und kognitive Tests in einem KI-gestützten Entscheidungshilfesystem — und am Ende kannst du prüfen, ob dir die wichtigsten Details aufgefallen sind.

Online beweisen, wer man ist – ohne alle Daten preiszugeben + test

Um online nachzuweisen, wer wir sind, geben wir oft viel mehr von uns preis, als nötig wäre. Das EU-finanzierte Projekt TrustED will das ändern: Es verbindet selbstbestimmte digitale Identität, föderales Lernen und moderne Verschlüsselung, damit Menschen und Organisationen Daten sicher austauschen und gemeinsam auswerten können, ohne die Kontrolle abzugeben. Erprobt wird das Ganze bei Freiwilligen und in Krankenhäusern – und am Ende kannst du testen, wie gut du selbst auf deine digitale Identität achtest.

Schreiben in DNS: ein Siliziumchip, Wasser und 64 Sequenzen gleichzeitig + test

DNS gilt als eines der dichtesten und haltbarsten Speichermedien, die die Natur kennt – deshalb versuchen Forschungsteams seit Jahren, Texte und Messreihen in Erbgutmoleküle zu schreiben. Im EU-finanzierten Projekt HYPERION ist genau das jetzt auf einem gewöhnlichen Siliziumchip gelungen, in Wasser statt in aggressiven Lösungsmitteln, und zwar für 64 Sequenzen parallel. Am spannendsten ist allerdings, woran die Methode dann doch hängen blieb – und genau darum geht es im Test am Schluss: ob du das echte Nadelöhr suchst oder das nächstbeste.

Warum gehen in Äthiopien Unterernährung und Übergewicht Hand in Hand? + test

In Äthiopien besteht Unterernährung weiter, während Übergewicht und Adipositas zunehmen, vor allem bei Frauen in Städten. Lange lautete die Antwort vor allem Ernährungsaufklärung. Das EU-geförderte Projekt TAMMIE gab Frauen Kameras in die Hand und verband ihre Erfahrungen mit einer Analyse der Politik. Es zeigte sich, dass vor allem Geld und Zeit einer gesunden Ernährung im Weg stehen — und am Ende kannst du prüfen, ob du erkennst, warum das ein Problem des ganzen Systems ist.

Zurück ins Büro? Was 7.700 Beschäftigte über Homeoffice verraten + test

Viele Unternehmen holen ihre Leute zurück an den Schreibtisch im Büro. Eine Studie aus den USA lässt an dieser Strategie zweifeln: Wer vollständig aus der Ferne arbeitet, fühlt sich am wohlsten, wer jeden Tag vor Ort ist, am wenigsten. Überrascht war sogar die Forscherin selbst, die eigentlich auf das Hybridmodell gesetzt hatte. Was hinter den Zahlen steckt und warum Flexibilität das Schlüsselwort ist – und am Ende kannst du prüfen, wie viel Homeoffice-Typ in dir steckt.

Wie viel Bildschirmzeit ist zu viel? Eine Zahl aus elf Erhebungen + test

Das Handy liegt auf dem Tisch, der Abend zieht sich, und irgendwann kommt die Frage: War das jetzt viel? Forschende der University of Cincinnati und der Northwestern University haben elf Erhebungen aus den Jahren 2014 bis 2024 ausgewertet, rund 183 000 Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren. Herausgekommen ist keine Moralpredigt, sondern eine Zahl, ab der sich in den Daten etwas ändert – und am Ende kannst du nachsehen, wie dein eigener Tag mit dem Telefon eigentlich aussieht.

Wie Europas Polizeien voneinander lernen, Cyberkriminelle zu stoppen + test

Cyberkriminelle scheren sich nicht um Landesgrenzen, Ermittlerinnen und Ermittler aber schon – und jedes Land kämpft anders. Das EU-geförderte Projekt CYCLOPES hat fünf Jahre lang Polizeibehörden aus ganz Europa an einen Tisch gebracht, damit niemand dasselbe Werkzeug zweimal erfinden muss. Herausgekommen sind eine Datenbank wie eine Bibliothek, über 100 Berichte und eine preisgekrönte Initiative gegen Phishing – und am Ende kannst du testen, ob in dir ein Cyberermittler steckt.

Wenn der Felsbrocken im Flug zerbricht, stimmt die Rechnung nicht mehr + test

Über fast jeder Gebirgsstraße hängt dieselbe Möglichkeit: Ein Block löst sich aus der Wand, springt den Hang hinunter und schlägt irgendwo auf. Wer dieses Risiko berechnet, nimmt meist an, der Brocken bleibe ein Brocken. Genau das stimmt oft nicht – unterwegs zerbricht er, und aus einer Flugbahn werden viele, mit anderen Reichweiten und anderer Energie. Ein EU-Projekt in Turin rechnet diesen Zerfall jetzt systematisch mit – und wie du selbst mit seltenen, aber teuren Gefahren umgehst, zeigt der Test am Ende.

Das Internet liegt am Meeresboden und meldet jetzt Erdbeben + test

Fast alles, was im Internet unterwegs ist, reist nicht über Satelliten, sondern durch Glasfasern, die auf dem Meeresboden liegen. Dass dieses Glas nebenbei auch spürt, wie der Boden unter ihm bebt, hat lange niemanden interessiert. Das EU-Projekt SUBMERSE macht daraus ein Messinstrument: ein Gerät in der Kabelanlandestation genügt, und aus der Telefonleitung wird ein Sensor für Erdbeben, Tsunamis und Wale — und am Ende kannst du prüfen, wie gut du erkennst, was unter der Oberfläche steckt.

Rosa Lachs ohne Erdöl: Wie Mikroalgen die Farbe liefern + test

Zuchtlachs bekommt seine rosarote Farbe nicht von selbst: Züchter mischen dem Futter Astaxanthin bei, das meist aus petrochemischen Quellen stammt. Das EU-Projekt ASTEASIER hat Mikroalgenstämme entwickelt, die das Pigment auf natürliche Weise liefern – vom Labor über den Industriemaßstab bis zu Fischversuchen und einem eigenen Spin-off. Der Beitrag erklärt, wie das funktioniert und wer mitgemacht hat — und am Ende kannst du testen, ob du einen Kopf für industrielle Biotechnologie hast.

Wenn der Boden seinen Zement selbst herstellt + test

Bakterien als Bauarbeiter: Im Projekt CEBREWA an der EPFL in Lausanne haben Forschende Mikroorganismen in den Boden gebracht, die bei ihrem Stoffwechsel Kalziumkarbonat bilden. Zwischen den Bodenkörnern wachsen Kalkkristalle und verbinden das lockere Material von innen – ohne Zement, ohne Flugasche, ohne schweres Gerät. Vom Labor auf die Baustelle ist es trotzdem ein weiter Weg, und genau der macht die Geschichte spannend – und am Ende kannst du prüfen, ob du eine Idee wirklich bis zur Norm und zum Zertifikat durchziehst.

Altes Holz als Rohstoff: wie aus Faserplattenabfall neue Platten werden + test

Die halbe Studentenbude besteht aus Pressspan: Regal, Schreibtisch, Küchenfront. Was davon beim Auszug übrig bleibt, landet meist im Container, denn Faserplatten gelten als schwieriger Abfall. In der EU fallen jährlich fast 47 Millionen Tonnen Holzabfälle an, nur rund 40 Prozent werden zu neuen Produkten. Das EU-Projekt EcoReFibre hat geprüft, was davon technisch und wirtschaftlich wirklich machbar ist – und wie nah dein eigenes Denken an Material und Kreislauf liegt, klärt der Test am Ende.

Vom Labor auf die Straße: Was aus dem Projekt HiEFFICIENT geworden ist + test

Viele Forschungsprojekte enden mit einem Abschlussbericht, der in der Schublade verschwindet. Bei HiEFFICIENT lief es anders: Zwei Jahre nach dem Ende des EU-Projekts stecken seine Ergebnisse in Ladegeräten, Wechselrichtern, einem belgischen Spin-off und einem neuen Folgeprojekt. Es geht um Leistungselektronik für Elektroautos – also um die Technik, die entscheidet, wie viel Energie aus der Steckdose wirklich auf der Straße ankommt – und am Ende kannst du testen, ob dieses Fachgebiet zu dir passt.

Strom aus feuchter Luft: Wie das Projekt CATCHER den Wasserdampf anzapft + test

Solar- und Windkraft liefern nur, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Das EU-Projekt CATCHER setzt auf eine Ressource, die rund um die Uhr da ist: die Luftfeuchtigkeit, also denselben Wasserdampf, der sich morgens als Tau auf dem Gras zeigt. Die Forschenden haben Wandler gebaut, die mehr als 9000 Stunden ohne Leistungsverlust liefen. Wie das funktioniert und warum der Weg bis zum Stromnetz noch weit ist – und am Ende kannst du testen, wie viel Energie der Zukunft in dir steckt.

Wie eine hauchdünne Kristallschicht Europas Solarstrom verändern könnte + test

Solarstrom kommt bis heute fast immer aus dicken Siliziumplatten, die zum größten Teil in Asien gefertigt werden. Das EU-Projekt DIAMOND arbeitet an einer Alternative: an Zellen aus einer hauchdünnen Schicht Perowskit-Kristalle, die mehr Licht in Strom verwandeln und einen kleineren CO2-Fußabdruck hinterlassen. Ein Material, von dem kaum jemand gehört hat, entscheidet also mit, woher Europa künftig seinen Strom bezieht – und ob dich die Arbeit an genau solchen Materialien selbst reizen würde.

Wie Elektrofähren im Hafen schnell laden und trotzdem pünktlich bleiben + test

Batterieelektrische Fähren sind leiser und stoßen weniger aus, doch aufladen müssen sie in den kurzen Pausen am Kai – während Gezeiten und Wind das Schiff ständig bewegen. Das EU-Projekt HYPOBATT hat dafür ein automatisiertes Megawatt-Ladesystem entwickelt und auf der Fährverbindung zwischen Norddeich und Norderney eingesetzt. Es verbindet sich selbst, schont die Batterien und hilft, den Fahrplan zu halten – und am Ende kannst du testen, was für ein Fahrgast du bist, wenn es auf Reisen knapp wird.

Weniger Reichweitenangst: Wie KI Elektroautos und Lieferfahrten klüger machen soll + test

Zu wenig Reichweite, zu lange Ladezeiten, zu wenige Ladesäulen: Viele Autofahrer zögern beim Umstieg aufs Elektroauto noch immer. Das EU-Projekt OPEVA mit 35 Partnern aus neun Ländern will genau diese Sorgen verkleinern – mit künstlicher Intelligenz, energiebewusster Routenplanung für Lieferdienste und einem Batteriemanagement, das jede einzelne Zelle im Blick behält. Was davon bei künftigen Fahrern ankommt? – am Ende kannst du testen, wie bereit du selbst für ein E-Auto bist.

Wenn der Beinaheunfall mehr verrät als die Unfallstatistik + test

Fahrräder und E-Scooter gehören längst zum Stadtbild, doch wer darauf sitzt, ist deutlich schlechter geschützt als jemand im Auto. Bis 2050 will die EU die Zahl der Verkehrstoten auf null senken – Unfälle nachträglich zu zählen reicht dafür nicht. Das EU-Projekt SOTERIA hat erprobt, wie sich Gefahren erkennen lassen, bevor etwas passiert: aus Beinaheunfällen, Sensordaten und Meldungen der Menschen, die täglich unterwegs sind – womit auch die Frage im Raum steht, wie du selbst dich durch die Stadt bewegst.

Privacy Policy