Der Ebola-Impfstoff von Johnson & Johnson, der über ein Dosierschema mit zwei Impfstoffdosen verabreicht wird, sorgt laut EU-finanzierten Forschenden für eine starke Immunreaktion bei Kindern und Erwachsenen.
Die Forschung weiß, dass eine Reihe von Genen mit familiärem Brustkrebs in Verbindung steht. Bei vielen neu entdeckten Genen muss dieser Zusammenhang jedoch noch eindeutig festgestellt oder ausgeschlossen werden. Das Projekt FBC predisposition zielt darauf ab, die letzten Zweifel auszuräumen.
Klinische Daten von 120 000 Personen werden Frauen in ganz Europa bald dabei helfen, ihr lebenslanges Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, einzuschätzen. Im Rahmen des Projekts BRIDGES wurde anhand dieser Daten ein Instrument entwickelt, mit dem verschiedene Risikofaktoren zu einem einzigen Risikowert zusammengefasst werden können.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten über 10 000 Paprikaproben von Spanischem Pfeffer (Capsicum annuum) aus Genbanken weltweit, um einen Einblick in die Geschichte dieses weit verbreiteten Lebensmittels zu gewinnen.
Wie wird sich die COVID-19-Pandemie in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln? Mit einer Sachverständigenbefragung sollten die zentralen Aspekte bestimmt werden, die die Pandemie in Europa voraussichtlich beeinflussen.
Einer neuen Studie zufolge haben an Krebs leidende Patientinnen und Patienten mit Varianten des humanen Leukozytenantigens der Klasse I (HLA I), die an eine Vielzahl von Peptiden binden, schlechtere Überlebenschancen bei einer Immuntherapie.
Eine neue Studie befasst sich mit der Rolle genetischer Risikofaktoren und bestimmter Zellen bei der Entstehung der koronaren Herzkrankheit.
Wäscht man sich in Europa tatsächlich die Hände, wenn man rohes Hühnerfleisch angefasst hat? Eine von der EU geförderte Studie betrachtet die praktische Küchenhygiene in fünf europäischen Ländern genauer.
Nanogroße Schalen aus DNA können Viren einfangen und unschädlich machen.
In einer neuen Studie wurde die Immunantwort von Personen untersucht, die nach einer Erstimpfung mit Oxford-AstraZeneca eine Zweitimpfung mit dem Wirkstoff von BioNTech-Pfizer erhalten hatten. Die Ergebnisse sind vielversprechend.
Erste Ergebnisse einer klinischen Studie zum Crigler-Najjar-Syndrom deuten darauf hin, dass eine Gentherapie als potenzielle alternative Behandlungsmethode dieser lebensbedrohlichen Lebererkrankung dienen könnte.
Die Bekämpfung von Ungleichheiten in städtischen und stadtnahen Kontexten steht im Mittelpunkt des Projekts UPLIFT. Dies ist besonders relevant, da die sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten in den meisten wohlhabenden Ländern in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben, vor allem seit der Finanzkrise 2008/2009. Mit dem Fokus auf benachteiligte Jugendliche zielt das Projekt darauf ab, durch partizipative Co-Creation eine Reflexive Politische Agenda zu entwickeln, die hoffentlich zu einer flexibleren, anpassungsfähigen Politik führen wird.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben verschiedene Immunreaktionen bei Menschen mit COVID-19 identifiziert, von asymptomatischen Verläufen bis hin zu schweren Erkrankungen.
Es gibt neue Hoffnung für Patientinnen und Patienten mit großen Knochendefekten. Forschende haben ein Biomaterial entwickelt, das helfen kann, Knochendefekte zu reparieren und der natürlichen Heilungsfähigkeit des Körpers standzuhalten.
Selbst eine hoch ansteckende SARS-CoV-2-Variante kann besiegt werden. Laut einer israelischen Studie können die Übertragung der Alpha-Variante (B.1.1.7) und daraus folgende schwere Verläufe und Todesfälle bei älteren Menschen durch eine proaktive Kontrolle in Kombination mit Impfpriorisierungen stark reduziert werden.
EU-unterstützte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben eine chemische Verbindung präsentiert, die zu Arzneimitteln für die Prävention einer SARS-CoV-2-Infektion führen könnten.
Einem nichtinvasiven bildgebenden Gerät wurde die CE-Kennzeichnung erteilt. Es verspricht, an chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen erkrankte Menschen weniger zu belasten.
Ein EU-unterstütztes Forschungsteam zeigt, wie intelligente Materialien, sogenannte magnetoaktive Polymere, eines Tages eingesetzt werden könnten, um die Heilung von epithelialen Wunden zu beschleunigen.
Das Projekt BEYOND4.0, dessen Name an die sogenannte vierte industrielle Revolution angelehnt ist, hat sich zur Aufgabe gesetzt, Politik und Interessengruppen forschungsbasierte Empfehlungen zu den Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen sich rasch weiterentwickelnder digitaler Technologien für die Zukunft der Arbeit und des Gemeinwohls vorzulegen.
Was geschieht wirklich, wenn SARS-CoV-2 menschliche Zellen infiziert? Forschende aus Deutschland und der Schweiz haben die Funktionen und Interaktionen der Virusproteine untersucht und somit ein umfassendes Profil der Coronavirus-Infektion auf molekularer Ebene erstellt.