Lebensmittel und natürliche Ressourcen

Kleinbäuerliche Betriebe müssen auf wenig Land möglichst viele Lebensmittel erzeugen, während das Wetter extremer und unberechenbarer wird. Synthetische Pestizide helfen zwar, schaden aber Ökosystemen und der Gesundheit. Das EU-Projekt UPSCALE hat untersucht, ob Pflanzen selbst den Mais vor Schädlingen schützen können, und dafür über 150 Interviews mit Landwirten und Fachleuten geführt – und am Ende kannst du prüfen, wie viel Platz die Natur in deinen eigenen Entscheidungen hat.

In Ostafrika bewirtschaften kleinbäuerliche Betriebe meist weniger als zwei Hektar und erzeugen trotzdem bis zu 70 % der Nahrungsmittel ihrer Länder. Das EU-finanzierte Projekt PrAEctiCe hat versucht, aus der allgemeinen Idee der Agrarökologie konkrete Kennzahlen für Entscheidungen auf dem eigenen Hof zu machen, und sie in Kenia, Uganda und Tansania erprobt — am Ende kannst du prüfen, wie viel du von diesem Schritt von der Idee zu den Zahlen mitgenommen hast.

Fische brauchen gutes Wasser – doch in Europa erfüllen nur 37 Prozent der Oberflächengewässer die Umweltanforderungen. Das EU-Projekt SusWater hat deshalb nach Wegen gesucht, Schadstoffe günstig und nachhaltig aus dem Wasser zu holen: mit Materialien aus Reststoffen, mit Pilzen aus Abwasser, mit Licht und mit tragbaren Sensoren. Ein Thema für alle, die Chemie, Biologie und Umweltschutz verbinden wollen — und am Ende kannst du testen, ob in dir ein Detektiv für sauberes Wasser steckt.

Was auf dem Teller landet, entscheidet sich lange vorher: auf dem Feld, im Stall, im Labor, im Ministerium und im Hafen. Das EU-Projekt FoSTA-Health hat untersucht, wie sich dieses Geflecht im südlichen Afrika bis 2050 verändern kann, und liefert dabei keine einzelne Prognose, sondern vier mögliche Wege, von denen jeder etwas bringt und jeder etwas kostet. Am Ende steht keine Formel, sondern eine Denkweise – und die Frage, ob du selbst eher in Systemen oder in Einzelfällen denkst.

Jedes Jahr werden in der EU schätzungsweise 330 Millionen männliche Küken getötet, weil sie keine Eier legen und für die Fleischproduktion zu wenig ansetzen. In Deutschland und Frankreich ist die Praxis bereits verboten, mehrere Mitgliedstaaten fordern ein EU-weites Verbot. Das EIC-finanzierte Projekt Omegga setzt früher an: im Ei. Licht, Spektroskopie und maschinelles Lernen verraten dort das Geschlecht des Embryos – eine Mischung aus Biologie, Physik und Programmierung, die entweder sofort fasziniert oder überhaupt nicht.

Bei den Innovationstagen in Burkina Faso kamen akademische und zivilgesellschaftliche Interessengruppen aus Europa und Afrika zusammen, um Ideen zu sammeln, wie den Herausforderungen des digitalen Wandels begegnet werden kann.
Süßungsmittel auf Stevia-Basis verursachen nur ein Zehntel der Treibhausgasemissionen, die durch Zucker anfallen.
Die neu entdeckten Eigenschaften des Zunderschwamms bieten Inspiration zu biologisch abbaubaren Alternativen für gängige Kunststoffe und andere Materialien.
Können heutzutage weltweite Trends in der biologischen Vielfalt wissenschaftlich genau vorhergesagt werden? Laut einer neuen Studie ist das nicht der Fall, denn die derzeitigen Ansätze können dies nicht leisten.
Ein neues Kurzdossier hebt die wichtige Beziehung zwischen bestäubenden Insekten und den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) hervor.
Von der Champagne bis zum Valpolicella sind die Weine untrennbar mit dem Land verbunden, in dem sie wachsen. Aber ist es möglich, sie an einem anderen Ort nachzubilden? Unser Experte Miguel Romano entschlüsselt dieses Rätsel.
Ist eine Bestandsaufnahme der Kohlenstoffvorräte aller Bäume in einem Land eigentlich möglich? Ist sie, sagen EU-geförderte Forschende und erbringen den Nachweis in Ruanda, Afrika.
Recyclingsysteme nach dem Motto „Von der Toilette zum Wasserhahn“ („Toilet-to-tap“) könnten den Druck auf die Wasserversorgung senken, sofern wir den Ekelfaktor überwinden. Doch wie sauber ist unser Trinkwasser überhaupt? Wir tauchen mit dem Experten für Mikroverunreinigungen Didier Neuzeret in das Thema ein.
Das EU-finanzierte Projekt NewTechAqua stellt modernste Weiterbildung zum Thema Fischernährung und -gesundheit bereit und leistet Unterstützung, damit neuartige Aquakulturlösungen den Markt erreichen.
Haben Sie Interesse am kostenlosen Zugang zu ökologischen Forschungseinrichtungen in ganz Europa? Ein EU-finanziertes Projekt hat bereits mehr als 60 Forschenden 400 000 EUR für ihre Forschung an diesen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Eine offene Ausschreibung eines von der EU unterstützten Projekts bietet KMU und anderen Unternehmen die Möglichkeit, ihre biobasierten Technologien und Lösungen zur Marktreife zu führen.
Das neu gegründete Zentrum ENRICH in Africa (EiA) bietet eine breite Dienstleistungspalette für afrikanische und europäische Gründerzentren und Beschleuniger an.
Eine neue Studie unterstreicht die Chancen, Herausforderungen und politischen Möglichkeiten im Zusammenhang mit den Ökosystemdienstleistungen, die von europäischen Wäldern erbracht werden.
Ein neues Kurzdossier sendet eine eindeutige Botschaft: Die Lage der biologischen Vielfalt kann nur gebessert werden, wenn die biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung in der Landwirtschaft für die Landwirtinnen und Landwirte auch einen wirtschaftlichen Nutzen zeigt.
Nicht alles dreht sich um Genetik. Eine neue Studie analysiert die Umweltbelastungen in den ersten Lebensjahren und deren Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
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