
Windkraftanlagen, Elektroautos und Handys haben etwas gemeinsam: Magnete mit seltenen Erden. Doch in Europa werden derzeit weniger als 1 % der REE-Magnete recycelt. Das EU-Projekt REEPRODUCE erprobt, wie man sie aus ausgedienten Geräten wie den Rädern von Elektrorollern holt, aufbereitet und in neue Metalle verwandelt, sodass sich das Ganze wirtschaftlich lohnt – und am Ende kannst du prüfen, was du selbst mit alter Elektronik machst.

Zuchtlachs bekommt seine rosarote Farbe nicht von selbst: Züchter mischen dem Futter Astaxanthin bei, das meist aus petrochemischen Quellen stammt. Das EU-Projekt ASTEASIER hat Mikroalgenstämme entwickelt, die das Pigment auf natürliche Weise liefern – vom Labor über den Industriemaßstab bis zu Fischversuchen und einem eigenen Spin-off. Der Beitrag erklärt, wie das funktioniert und wer mitgemacht hat — und am Ende kannst du testen, ob du einen Kopf für industrielle Biotechnologie hast.

Bakterien als Bauarbeiter: Im Projekt CEBREWA an der EPFL in Lausanne haben Forschende Mikroorganismen in den Boden gebracht, die bei ihrem Stoffwechsel Kalziumkarbonat bilden. Zwischen den Bodenkörnern wachsen Kalkkristalle und verbinden das lockere Material von innen – ohne Zement, ohne Flugasche, ohne schweres Gerät. Vom Labor auf die Baustelle ist es trotzdem ein weiter Weg, und genau der macht die Geschichte spannend – und am Ende kannst du prüfen, ob du eine Idee wirklich bis zur Norm und zum Zertifikat durchziehst.

Die halbe Studentenbude besteht aus Pressspan: Regal, Schreibtisch, Küchenfront. Was davon beim Auszug übrig bleibt, landet meist im Container, denn Faserplatten gelten als schwieriger Abfall. In der EU fallen jährlich fast 47 Millionen Tonnen Holzabfälle an, nur rund 40 Prozent werden zu neuen Produkten. Das EU-Projekt EcoReFibre hat geprüft, was davon technisch und wirtschaftlich wirklich machbar ist – und wie nah dein eigenes Denken an Material und Kreislauf liegt, klärt der Test am Ende.
Forschende haben mithilfe von Laserpulsen ein spezielles Kohlenstoffmolekül dazu eingesetzt, um den Weg eines Elektrons kalkulierbar zu verändern.
Die neu entdeckten Eigenschaften des Zunderschwamms bieten Inspiration zu biologisch abbaubaren Alternativen für gängige Kunststoffe und andere Materialien.
Ein neuer Ansatz zur Fertigung von leistungsstarken Magneten könnte die Abhängigkeit Europas von Metallen der Seltenen Erden beim Übergang zu einer CO2-freien Wirtschaft verringern.
Von wasserabweisend bis wasserliebend mit ultraviolettem (UV) Licht werden Oberflächen entwickelt, die Solaranlagen und Glasfassaden vor teuren und zeitaufwändigen Reinigungen schützen.
In einem kürzlich veröffentlichen E-Book wird beschrieben, wie von der EU unterstützte Forschung zu Flüssigkristall-Elastomeren den Weg für neue Anwendungen und praktische Geräte ebnet.
Die rasant wachsende Weltbevölkerung stellt eine Belastung für die schwindenden natürlichen Ressourcen des Planeten dar. Daher orientiert sich die Wissenschaft in Richtung nachhaltigerer Materialien. Der Geoumwelttechniker Michael Harbottle spricht mit uns darüber.
Bei Frost rutschen viele Menschen unterwegs auf Glatteis aus. Doch wie der Experimentalphysiker Robin Ras erklärt, ist der Grund dafür, dass Eis glatt ist, gar nicht so einfach zu begreifen.
Was genau geschieht eigentlich in Ihrem Mund, wenn Sie ein Stück Schokolade essen? Die Wissenschaft hat nun das Geheimnis der unwiderstehlichen Beschaffenheit von Schokolade gelöst. Dabei verfolgen die Forschenden die Absicht, gesündere Edelschokoladen zu entwickeln.
Ein EU-unterstütztes Gemeinschaftsunternehmen installiert erfolgreich einen Wasserstoff-Gasturbinen-Demonstrator auf dem Testgelände einer Papierfabrik in Frankreich.
Warum sollte Kaffeesatz nach der Zubereitung des Kaffees einfach weggeworfen werden? Ein von der EU unterstütztes Unternehmen lässt nun aus ihm eine biobasierte Plastikfolie entstehen.
Ein neuer digitaler Marktplatz bringt innovative Akteure des verarbeitenden Gewerbes zusammen, um ambitionierten KMU bei ihrer Umwandlung in Fabriken der nächsten Generation unter die Arme zu greifen.
Je tiefer man in die Erde vordringt, desto heißer wird es. Doch warum wird diese Wärme nicht überall angezapft? Unser Sachverständiger Philippe Dumas nennt uns einige handfeste Fakten.
Eine digitale Drehscheibe für kulturelles Erbe bietet einen offenen Raum, in dem Einheimische und Reisende Zugang zu ansprechenden Inhalten erhalten, Erfahrungen austauschen sowie wertvolle Ressourcen und Informationsmaterialien finden können.
Eine offene Ausschreibung eines von der EU unterstützten Projekts bietet KMU und anderen Unternehmen die Möglichkeit, ihre biobasierten Technologien und Lösungen zur Marktreife zu führen.
Von studentischen Herausforderungen bis hin zu 3D-gedruckten Kupferbauteilen für Teilchenbeschleuniger – für das EU-unterstützte Projekt I.FAST ist das Arbeitsalltag.
Forschende entwickeln mit einem kommerziellen 3D-Drucker eine pneumatische künstliche Hand.