
Das Alter eines Sterns wird meist behandelt wie eine Zahl aus der Tabelle: elf Milliarden Jahre, fertig. Dahinter steckt aber ein Modell, das vieles annimmt, statt es zu messen – und Helium, das zweithäufigste Element im Universum, gehört zu den am schwersten messbaren dieser Größen. Das ERC-Projekt CartographY hat genau daran gearbeitet: am Unterschied zwischen einer präzise klingenden und einer wirklich genauen Zahl – ein Unterschied, an dem sich auch ablesen lässt, ob jemand in der Astronomie eher Methoden oder Bilder sucht.
Eine neue Studie offenbart einen bedeutenden Zusammenhang zwischen interagierenden Galaxien und den enormen Gasmengen, von denen supermassereiche Schwarze Löcher gespeist werden.
Gestein im Weltraum gibt es in allen Formen und Größen. Der Astronom Bruno Sicardy verrät uns, dass der Unterschied zwischen ihnen nicht immer in Stein gemeißelt ist.
Eine ungewöhnliche kosmische Explosion hat der Forschung einen gewaltigen Strich durch die astronomische Rechnung gemacht und sie dazu gezwungen, das bisherige Wissen über kurze und lange Gammastrahlenausbrüche (Gamma Ray Bursts, GRB) zu hinterfragen.
Von studentischen Herausforderungen bis hin zu 3D-gedruckten Kupferbauteilen für Teilchenbeschleuniger – für das EU-unterstützte Projekt I.FAST ist das Arbeitsalltag.
Ein gewaltiger Sonnensturm hatte verheerende Auswirkungen auf die Kommunikationstechnologie des 19. Jahrhunderts. Ist unsere moderne verdrahtete Welt sogar noch anfälliger? Wir bitten Weltraumphysikerin Minna Palmroth, eine Vorhersage zu treffen.
Astronomen und Astronominnen haben in den oberen Atmosphärenschichten zweier ultraheißer Jupiter in hunderten Millionen Lichtjahren Entfernung Barium gefunden.
Sind Sie in der Lage, eine sichere Route für einen Mondrover zu planen? Ein EU-unterstütztes Projekt hat drei Herausforderungen herausgegeben, die sich sowohl an Expertinnen und Experten als auch an Neulinge richten, die die Bekanntheit der vom Projekt entwickelten wissenschaftlichen Instrumente zur Erforschung des Mondes ausweiten sollen.
Die Wissenschaft entdeckt immer mehr Planeten in anderen Galaxien, die unserer Erde ähnlich sind. Wodurch geben sie sich zu erkennen? Experte Jérémy Leconte geht näher darauf ein.
Ein neu entdeckter Exoplanet, der einen Zwergstern knapp 100 Lichtjahre von der Erde entfernt umkreist, könnte eine Wasserwelt sein. Das hat eine neue Studie ergeben.
Von der EU unterstützte Forschende haben umweltfreundlicheren Materialien zur Verwendung in zukünftigen elektromechanischen Geräten den Weg geebnet, indem sie eine neue Möglichkeit fanden, den piezoelektrischen Effekt in Werkstoffen zu induzieren, die gemeinhin nicht als piezoelektrisch gelten.
Eine neue Studie hat die Existenz eines zweiten Asteroiden bestätigt, der die Sonne zusammen mit der Erde auf der selben Bahn umkreist. Der Asteroid wird voraussichtlich für die nächsten 4 000 Jahre eine stabile Umlaufbahn beibehalten.

Das EU-finanzierte Projekt EROSS gewann für seine innovative Satellitenwartungstechnologie den Preis Étoiles de l‘Europe 2021.
Die Atmosphäre des riesigen Gasexoplaneten TYC 8998-760-1 b ist nach Angaben EU-unterstützter Forschender reich an Kohlenstoff-13.
Forschende haben Spuren von Tonmineralien im Gale-Krater des roten Planeten gefunden, die auf das Vorhandensein von Wasser hindeuten – und zwar zu Bedingungen, die Leben ermöglichen.
Eine EU-finanzierte Studie hat Möglichkeiten analysiert, die Vorhersage extremer Regenfälle im Mittelmeerraum zu verbessern. Diese zeigte, dass sie im Westen meist im Herbst und im Osten meist im Winter auftreten.
SATLANTIS ist ein innovatives KMU, das sich in den letzten Jahren einen Namen im Raumfahrtsektor gemacht hat. Grund dafür ist seine revolutionäre iSIM-Kamera, die, als wir das Unternehmen für die Ausgabe des Magazins Research*eu aus dem März 2020 befragt hatten, eine vielversprechende Zukunft vor sich hatte. Im Feature „Was wurde aus“ für diesen Monat haben wir noch einmal mit María Dasí, der Projektkoordinatorin von iSIM, gesprochen und wollten erfahren, was sich seit unserem letzten Treffen vor einem Jahr getan hat.
Europa kann auf zwei im Rahmen von Horizont 2020 finanzierte kollaborative Netzwerke für die bodengestützte Astronomie zurückblicken, die Projekte OPTICON und RadioNet. Da RadioNet im Dezember 2020 endete und OPTICON seine Arbeit offiziell im Juni 2021 einstellen wird, wurde im März 2021 ein großes neues Projekt ins Leben gerufen, das die beiden Netzwerke formal miteinander verbunden hat. In diesem Monat gehen wir bei unseren redaktionellen Regeln schamlos an die Schmerzgrenze und stellen gleich alle drei Projekte als Projekt(e) des Monats in den Mittelpunkt, um diesen wichtigen Meilenstein zu feiern.
Durch Fernüberwachung unter Einsatz von Satelliten und Drohnen können Gemeinden besser mit naturbasierten Lösungen vor verheerenden Naturgefahren geschützt werden. So lautet das Ergebnis einer mit EU-Finanzmitteln unterstützten Studie.
EU-funded researchers have published a comprehensive guide on the production and processing of graphene and related materials to promote their use in novel applications.