Digitale Wirtschaft

Ein neues Rollenspiel eröffnet internationalen Einsatzkräften in Krisengebieten die wichtige Gelegenheit, soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln.
In Ausgabe 66 des Research*eu Magazins wurden in unserem Sonderabschnitt mehrere EU-finanzierte Projekte hervorgehoben, die sich für die Verbesserung der Leben von sehbehinderten Menschen durch innovative technologische Lösungen stark gemacht haben. Über das ABBI-Projekt wurde aufgrund seines bahnbrechenden Geräts berichtet, das sehbehinderten Kindern bei der Entwicklung eines besseren Raumgefühls helfen soll. Koordinatorin Dr. Monica Gori erzählt uns, wie es mit der Kommerzialisierung seit unserem letzten Gespräch vorangegangen ist.
Stellen Sie sich einen humanoiden Roboter vor, der industrielle Arbeitskräfte beim Tragen schwerer Objekte oder Ärzte während Physiotherapiesitzungen assistieren kann. Solche vielseitigen Roboter werden dank der Arbeit im Rahmen des EU-finanzierten Projekts CogIMon bald Realität sein.
Um Ländern dabei behilflich zu sein, Belohnungen für den Waldschutz zu erhalten, haben Forscher unter Verwendung von Drohnen und Satellitensignalen eine bessere Methode zur Messung des Kohlenstoffs entwickelt, der von den Wäldern gespeichert wird.
Wissenschaftler stellen unter Beweis, wie Schwärme aus winzigen Robotern wie Zellen programmiert werden können, um mittels Interaktionen mit ihren Nachbarn Formen zu bilden.
Bei einem gelungenen Feldversuch testen Ingenieure das Potential dreier selbstfahrender Rover auf marsähnlichem Gelände in der Sahara.
Erstmals wird ein fortschrittlicher Roboter in den Abwasserkanälen Zürichs getestet, um herauszufinden, ob er tun kann, was niemand sonst tun möchte – Abwasserleitungen zu inspizieren.
Eine EU-Initiative wird Unternehmen dabei helfen, mit minimalen Investitionen neue Plattformen für vernetzte intelligente Objekte zu schaffen.
Verschmutzung ist in vielen Teilen der Welt, insbesondere in Stadtgebieten, ein ernstzunehmendes Problem. Unter Verwendung neuartiger graphenbasierter Materialien entwickelten Forscher des Arbeitspakets „Functional Foams and Coatings Work Package“ der „Graphene Flagship“-Initiative Lösungen, um neben anderen Anwendungen die Umweltverschmutzung anzugehen.
Die Integration von Graphenschichten in die Siliziumphotonik könnte die Grundlage für die Datenkommunikation der nächsten Generation bilden. Forscher der „Graphene Flagship“-Initiative haben die Technologie der Anwendung einen Schritt näher gebracht, da die weltweit erste graphenbasierte Hochgeschwindigkeitsdatenkommunikation mit einer Datengeschwindigkeit von 50 Gb/s demonstriert wurde.
„Graphene Flagship“-Forscher haben graphenbasierte Spintronikvorrichtungen hergestellt, die bei Raumtemperatur sowohl Elektronenladung als auch Spin nutzen. Da demonstriert wurde, dass der Spin Abstände von bis zu mehreren Mikrometern überbrücken kann, eröffnen die Ergebnisse neue Möglichkeiten für die Integration von Informationsverarbeitung und -speicherung in einen Einzelchip.
Das weltweit erste zweidimensionale Material Graphen besitzt einzigartige und herausragende Eigenschaften. Im Rahmen einer großen EU-finanzierten Initiative wurde das Material für die Anwendung in einer Vielzahl neuer Technologien entwickelt.
Die einzigartige Kombination der Eigenschaften von Graphen ebnen den Weg für eine Vielzahl von Anwendungen, die von der Energiegewinnung und Elektronik bis bin zu biomedizinischen Geräten und Flugzeugen reichen. Um diesem ansteigenden Bedarf gerecht zu werden, müssen Forscher die Graphenproduktion auf einen industriellen Maßstab vergrößern.
Im Zuge einer ausgeklügelten Reihe von Experimenten haben europäische Teams erstmals Graphen unter Mikrogravitationsbedingungen getestet. Die spannenden Ergebnisse stellen eine wertvolle Grundlage für die Entwicklung von Graphenvorrichtungen dar, die auf eine Verwendung im Weltraum ausgelegt sind.
Hochmoderne Technologien werden in Kürze an vier EU-Landgrenzübergängen erprobt. Dies hat zum Ziel, die Grenzabfertigung für gesetzestreue Reisende zu beschleunigen und potenzielle Kriminelle mithilfe von Lügendetektortests dingfest zu machen.
Im Februar 2018 thematisierten wir in unserem Sonderabschnitt zum Thema „Neue Technologien für die Kriminalitätsbekämpfung“ das Projekt VALCRI. Wir sprachen mit Projektkoordinator Prof. William Wong darüber, wie im Rahmen von VALCRI ein überaus vielversprechendes Analysesystem für polizeiliche Ermittlungen entwickelt wird, das auf visueller Analyse und Kognitionswissenschaft basiert. VALCRI endete im Juni 2018. Prof. Wong erzählte uns, wie die Entwicklung des Systems vorangegangen ist.
Grenzenlose Forschung: ein vor Kurzem enthülltes virtuelles Portal könnte Wissenschaftlern unabhängig von wissenschaftlicher Disziplin oder geografischem Standort bei der Aufbewahrung, Freigabe und Verwendung von Daten behilflich sein.
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